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Harry Plantinga

100. Wer ist wohl wie du?

1 Wer ist wohl wie du,
Jesu, süsse Ruh;
unter vielen auserkoren,
Leben derer, die verloren,
und ihr Licht dazu;
Jesu, süsse Ruh.

2 Leben, das den Tod,
mich aus aller Noth
zu erlösen, hat geschmecket,
meine Schulden zugedecket
und mich aus der Noth
hat geführt zu Gott.

3 Glanz der Herrlichkeit:
du bist vor der Zeit
zum Erlöser uns geschenket,
und in unser Fleisch versenket
in der Füll der Zeit;
Glanz der Herrlichkeit.

4 Grosser Siegesheld:
Tod, Sünd, Höll und Welt,
alle Kraft des großen Drachen
hast du woll'n zu Schanden machen
durch das Lösegeld
deines Bluts, o Held.

5 Höchste Majestät,
König und Propeht:
deinen Scepter will ich küssen,
ich will sitzen dir au Füssen,
wie Maria thät;
Höchste Majestät.

6 Laß mich deinen Ruhm,
als dein Eigenthum,
durch des Geistes Licht erkennen,
stets in deiner Liebe brennen,
als dein Eignethum
allerschönster Ruhm.

7 Zeuch mich ganz in dich,
daß vor Liebe ich
ganz zerrinne und zerschmelze
und auf dich mein Elend wälze,
D=das stets drücket mich;
Zeuch mich ganz in dich.

8 Deiner Sanftmuth Schild,
deiner Demuth Bild
mir anlege, in mich präge,
daß kein Zorn noch Stolz sich rege;
vor dir sonst nichts gilt,
als dein eigen Bild.

9 Steure meinen Sinn,
der zur Welt will hin,
daß ich nicht mög von dir wanken,
sondern bleiben in den Schranken;
sei du mein Gewinn,
gieb mir deinen Sinn.

10 Wecke mich recht auf,
daß ich meinen Lauf
unverrückt zu dir fortsetze,
und mich nicht in deinem Netze,
Satan halte auf,
fördre meinen Lauf.

11 Deines Geistes Trieb
in die Seele gieb,
daß ich wachen mög und beten,
freudig vor dein Antlitz treten:
ungefärbte Lieb
in die Seele gieb.

12 Wenn der Wellen Macht
in der trüben Nacht
will des Herzens Schifflein decken,
wollst du deine Hand austrecken:
habe auf mich Acht,
Hüter in der Nacht.

13 Einen Heldenmuth,
Der da Gut und Blut
gern um deinet-willen lasse,
und des Fleisches Lüste hasse,
gieb mir, höchstes Gut,
durch dein theres Blut.

14 Soll's zum Sterben gehn,
wollst du bey mir stehn,
mich durchs Todesthal begleiten
und zur Herrlichkeit bereiten
daß ich einst mag sehn
mich zur Rechten stehn.

Text Information
First Line: Wer ist wohl wie du?
Author: J. A. Freylinghausen, 1670-1739
Language: German
Publication Date: 1872
Topic: Sünde und Erlösung; Sin and Salvation
Notes: Mel: Seelenbräutigam
Tune Information
(No tune information)



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