732. Herr, ein häuflein deiner kleinen

1 Herr, ein häuflein deiner kleinen
Drängt sich heute mit herbey.
Höre wie sie flehen, weinen:
Mach, Herr! unsre herzen neu.

Antwort:
2 Neue herzen will ich geben,
Allen, die mich darum flehn.
Ich will euren kummer heben;
Ihr sollt meine hülfe sehn.

Chor:
3 Lehre du uns, Geist der gnaden,
Lehre du uns selber flehn.
Heile bald den seelenschaden;
Lehr uns deine wege gehn.

Antwort:
4 Eh sie rufen, will ich hören;
Flehn sie noch, so helf ich schon.
Ich will Gottes weg sie lehren;
Kommt herbey, hier ist die kron.

Chor:
5 Aber ach! dies kostet kämpfen;
Uns umringt der feinde macht.
Wer wird unsern leichtsinn dämpfen,
Welcher der gefahr nur lacht.

Antwort:
6 Nur getrost! Ich kan erretten:
Glaub an mich, verfluch die sünd;
Denn zerspringen alle ketten,
Denn wirst du ein freyes kind.

Alle:
7 Amen, Ja! du bist uns kindern,
Heilger Geist! du bist uns nah.
Laut ertönt von tausend sündern,
Dir heut ein Hallelujah.

Text Information
First Line: Herr, ein häuflein deiner kleinen
Publication Date: 1826
Topic: Zugabe; Miscellaneous
Language: German
Tune Information
(No tune information)



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