Instance Results

‹ Return to hymnal
Switch back to the old search page.Advanced Search
Hymnal, Number:kgug1940
In:instances
Showing 1 - 10 of 103Results Per Page: 102050
Text

Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ

Author: Nikolus Selnecker Hymnal: KGUG1940 #35 (1940) Lyrics: 1 Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ, weil es nun Abend worden ist; dein göttlich Wort, das helle Licht, laß ja bei uns auslöschen nicht! 2 In dieser letz'n betrübten Zeit verleih uns, Herr Beständigkeit, daß wir dein Wort und Sakrament rein b'halten bis an unser End'! 3 Herr Jesu, hilf, dein' Kirch' erhalt, wir sind gar sicher, faul und kalt! Gib Glück und Heil zu deinem Wort, damit es schall' an allem Ort! 4 Erhalt uns nur bei deinem Wort und wehr' des Teufels Trug und Mord! Gib deiner Kirchen Gnad' und Huld, Fried', Einigkeit, Mut und Geduld! 5 Ach Gott, es geht gar übel zu, auf dieser Erd' ist keine Ruh', viel Sekten und viel Schwärmerei auf einem Haufen kommt herbei. 6 Den stolzen Geistern wehre doch, die sich mit G'walt erhöhen hoch und bringen stets was Neues her, zu fälschen deiner rechte Lehr'. 7 Die Sach' und Ehr', Herr Jesu Christ, nicht unser, sondern dein ja ist; darum so steh du denen bei, die sich auf dich verlassen frei! 8 Dein Wort ist unsers Herzens Trutz und deiner Kirchen wahrer Schutz; dabei erhalt uns, lieber Herr, daß wir nicht anders suchen mehr! 9 Gib, daß wir leb'n in deinem Wort und darauf ferner fahren fort von hinnen aus dem Jammertal, zu dir in deinen Himmelssaal! Languages: German
Text

Ach Gott, verlaß mich nicht

Author: Salomo Franck, 1659-1725 Hymnal: KGUG1940 #51 (1940) Lyrics: 1 Ach Gott, verlaß mich nicht, gib mir die Gnadenhände! Ach führe mich, dein Kind, daß ich den Lauf vollende zu meiner Seligkeit; sei du mein Lebenslicht, mein Stab, mein Hort, mein Schutz: ach Gott, verlaß mich nicht! 2 Ach Gott, verlaß mich nicht, regiere du mein Wallen, ach, laß mich nimmermehr in Sünd' und Schande fallen! Gib mir den guten Geist, gib Glaubenszuversicht, sei meine Stärk' und Kraft: ach Gott, verlaß mich nicht! 3 Ach Gott, verlaß mich nicht ich ruf' aus Herzensgrunde. Ach Höchster, stärke mich in jeder bösen Stunde, wenn mich Versuchung plagt und meine Seel' anficht, so weiche nicht von mir: ach Gott, verlaß mich nicht! 4 Ach Gott, verlaß mich nicht, ach, laß dich doch bewegen, ach Vater, kröne doch mit reichem Himmelssegen die Werke meines Amts, die Werke meiner Pflicht, zu tun, was dir gefällt: ach Gott, verlaß mich nicht! 5 Ach Gott, verlaß mich nicht, ich bleibe dir erbegen, Hilf mir, o großer Gott, recht glauben, christlich leben und selig scheiden ab, zu sehn dein Angesicht! Hilf mir in Not und Tod, ach Gott! verlaß mich nicht! Languages: German
Text

Alle Menschen müsen sterben

Author: Johann Georg Albinus, 1624-1679 Hymnal: KGUG1940 #63 (1940) Lyrics: 1 Alle Menschen müssen sterben, alles Fleisch vergeht wie Heu: was da lebet, muß verderben, soll es anders werden neu. Dieser Leib der muß verwesen, wenn er anders soll genesen der so großen Herrlichkeit, die den Frommen ist bereit. 2 Drum so will ich dieses Leben, wann es meinem Gott beliebt, auch ganz willig von mir geben, bin darüber nicht betrübt; denn in meines Jesu Wunden hab' ich nun Erlösung funden, und mein Trost in Todesnot ist des Herren Jesu Tod. 3 Jesus ist für mich gestorben, und sein Tod ist mein Gewinn; er hat mir das Heil erworben, drum fahr' ich mit Freuden hin, hin aus diesem Weltgetümmel, in den schönen Gotteshimmel, da ich werde allezeit schauen die Dreieinigkeit. 4 Da wird sein das Freudenleben, da viel tausend Seelen schon, sind mit Himmelsglanz umgeben, dienen da vor Gottes Thron, da die Seraphinen prangen und das hohe Lied anfangen: Heilig, heilig, heilig heißt Gott der Vater, Sohn und Geist. 5 Da die Patriarchen wohnen, die Propheten allzumal, wo auf ihren Ehrenthronen Sitzet die gezwölfte Zahl, wo in so viel tausend Jahren alle Frommen hingefahren, da wir unserm Gott zu Ehr'n ewig Hallelujah hör'n. 6 O Jerusalem, du Schöne, ach, wie helle glänzest du! Ac, wie lieblich Lobgetöne hört man da in sanfter Ruh'! O der großen Freud' und Wonne! Jetzund gehet auf die Sonne, jetzund gehet an der Tag, der kein Ende nehmen mag. 7 Ach, ich habe schon erblicket diese große Herrlichkeit! Jetzund werd' ich schön geschmücket und dem weißen Himmelskleid und der güldnen Ehrenkrone stehe da vor Gottes Throne, schaue solche Freude an, die kein Ende nehmen kann. Languages: German
Text

Allein Gott in der Höh'

Author: Nikolaus Decius, gest. 1546 Hymnal: KGUG1940 #1 (1940) Lyrics: 1 Allein Gott in der Höh' sei Ehr' und Dank für seine Gnade, darum daß nun und nimmermehr uns rühren kann ein Schade. Ein Wohlgeffal'n Gott an uns hat; nun ist groß' Fried' ohn' Unterlaß, all' Fehd' hat nun ein Ende. 2 Wir loben, preis'n, anbeten dich, für deine Ehr'; wir danken, daß du, Gott Vater, ewiglich regierst ohn' alles Wanken. Ganz ungemess'n ist deine Macht, fort g'schicht, was dein Will' hat bedacht; wohl uns des feinen Herren! 3 O Jesu Christ, Sohn eingebor'n deines himmlischen Vaters, Versöhner der'r, die war'n verlor'n, du Stiller unsers Haders, Lamm Gottes, heil'ger Herr und Gott, nimm an die Bitt' von unsrer Not, erbarm' dich unser aller! 4 O heil'ger Geist, du höchstes Gut, du allerheilsamst' Tröster; vor's Teufels G'walt fortan behüt', die Jesus Christ erlöset durch große Mart'r und bittern Tod, abwend' all unsern Jamm'r und Not! Daruaf wir uns verlassen. Languages: German
Text

Auf, auf, mein Herz mit Freuden

Author: Paul Gerhardt, 1607-1676 Hymnal: KGUG1940 #22 (1940) Lyrics: 1 Auf, auf, mein Herz mit Freuden, nimm wahr, was heut geschicht! Wie kommt nach großem Leiden, nun ein so großes Licht! Mein Heiland war gelegt da, wo man uns hinträgt, wenn von uns unser Geist gen Himmel ist gereist. 2 Er war ins Grab gesenket, der Feind treibt groß Geschrei. Eh er's vermeint und denket, ist Christus wieder frei und ruft: Victoria! schwingt fröhlich hier und da sein Fähnlein als ein Held, der Feld und Muth behält. 3 Der Held steht auf dem Grabe und sieht sich munter um; der Feind liegt und legt abe Gift, Gall' und Ungestüm; er wirst zu Christi Fuß sein Höllenreich und muß selbst in des Siegers Band ergeben Fuß und Hand. 4 Das ist mir auzuschauen ein rechtes Freudenspiel; nun soll mir nicht mehr grauen vor allem, was mir will entnehmen meinen Mut, zusamt dem edlen Gut, so mir durch Jesum Christ aus Lieb' erworden ist. 7 Ich hang' und bleib' auch hangen an Christo als ein Glied; wo mein Haupt durch ist gangen, da nimmt er mich auch mit. Er reißet durch den Tod, durch Welt, durch Sünd' und Not, er reißet durch die Höll', ich bin stets sein Gesell. 8 Er dringt zum Saal der Ehren, ich folg' ihm immer nach und darf mich gar nicht kehren an einzig Ungemach. Es tobe, was da kann, mein Haupt nimmt sich mein an; mein Heiland ist mein Schild, der alles Toben stillt. 9 Er bringt mich an die Pforten, die in den Himmel führt, daran mit güldnen Worten der Reim gelesen wird: Wer dort wird mit verhöhnt, wird hier auch mit gekrönt; wer dort mit sterben geht, wird hier auch mit erhöht. Languages: German
Text

Auf Christi Himmelfahrt allein

Author: Josua Wegelin, 1604-1640 Hymnal: KGUG1940 #26 (1940) Lyrics: 1 Auf Christi Himmelfahrt allein ich meine Nachfahrt gründe und allen Zweifel, Angst und Pein hiermit stets überwinde; denn weil das Haupt im Himmel ist, wird seine Glieder Jesus Christ zur rechten Zeit nachholen. 2 Weil er gezogen himmelan und große Gab' empfangen, mein Herz auch nur im Himmel kann, sonst nirgend Ruh' erlangen; denn wo mein Schatz ist kommen hin, da ist auch stets mein Herz und Sinn, nach ihm mich sehr verlanget. 3 Ach Herr, laß diese Gnade mich non deiner Auffahrt spüren, daß mit dem wahren Glauben ich mög' meine Nachfahrt zieren und dann einmal, wenn dir's gefällt, mit Freuden scheiden aus der Welt. Herr, höre doch mein Flehen! Languages: German
Text

Aus Gnaden soll ich selig werden!

Author: Christian Ludwig Scheidt, 1700-1761 Hymnal: KGUG1940 #44 (1940) Lyrics: 1 Aus Gnaden soll ich selig werden! Herz, glaubst du's, oder glaubst du's nicht? Was willst du dich so blöd gebärden? Ist's Wahrheit, was die Schrift verspricht, so muß auch dieses Wahrheit sein: Aus Gnaden ist der Himmel dein. 2 Aus Gnaden!–Hier gilt kein Verdienen, die eignen Werke fallen hin; Gott, der aus Lieb' im Fleisch erschienen, bringt uns den seligen Gewinn, daß uns sein Tod das Heil gebracht und uns aus Gnaden selig macht. 3 Aus Gnaden!–Merk' dies Wort: Aus Gnaden, so oft dich deine Sünde plagt, so oft dir will der Satan schaden, so oft dich dein Gewissen nagt. Was die Vernunft nicht fassen kann, das beut dir Gott aus Gnaden an. 4 Aus Gnaden kam sein Sohn auf Erden und übernahm die Sündenlast. Was nötigt ihn, dein Freund zu werden? Sag's, wo du was zu rühmen hast! War's nicht, daß er dein Bestes wollt', und dir aus Gnaden helfen sollt'? 5 Aus Gnaden!–Dieser Grund wird bleiben, so lange Gott wahrhaftig heißt. Was alle Knechte Jesu schreiben, was Gott in seinen Wort anpreist, worauf all unser Glaube ruht, ist Gnade durch des Lammes Blut. 6 Aus Gnaden!–Doch du sichrer Sünder, denk nicht: Wohlan, ich greif' auch zu! Wahr ist's, Gott rufet Adams Kinder aus Gnaden zur verheißnen Ruh'; doch nimmt er nicht aus Gnaden an, wer noch auf Gnade sünd'gen kann. 7 Aus Gnaden!–Wer dies Wort gehöret, tret' ab von aller Heuchelei; denn wenn der Sünder sich bekehret, so lernt er erst, was Gnade sei; beim Sünd'gen scheint die Gnad' gering, dem Glauben ist's ein Wunderding. 9 Aus Gnaden!–Hierauf will ich sterben. ich fühle nichts, doch mir ist wohl; ich kenn' mein sündliches Verderben, doch auch den, der mich heilen soll. Mein geist ist froh, die Seele lacht, weil mich die Gnade selig macht. 10 Aus Gnaden!–Dies hör Sünd' und Teufel! Ich schwinge meine Glaubensfahn und geh' getrost trotz allem Zweifel durchs Rote Meer nach Kanaan. Ich glaub', was Jesu Wort verspricht ich fühl' es oder fühl' es nicht. Languages: German
Text

Aus tiefer Not schrei' ich zu dir

Author: Luther, 1483-1567 Hymnal: KGUG1940 #41 (1940) Lyrics: 1 Aus tiefer Not schrei' ich zu dir, Herr Gott, erhör' mein Rufen, dein' gnädig' Ohren kehr' zu mir und meiner Bitt sie öffen! Denn so du willst das sehen an, was Sünd' und Unrecht ist getan, wer kann, Herr, vor dir bleiben? 2 Bei dir gilt nichts denn Gnad' und Gunst, die Sünde zu vergeben. es ist doch unser Tun umsonst, auch in dem besten Leben. Vor dir niemand sich rühmen kann; des muß dich fürchten jedermann, und deiner Gnade leben. 3 Darum auf Gott will hoffen ich, auf mein Verdienst nicht bauen; auf ihn mein Herz soll lassen sich und seiner Güte trauen, die mir zusagt sein werthes Wort, das ist mein Trost und treuer Hort; des will ich allzeit harren. 4 Und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen, doch soll mein Herz an Gottes Macht verzweifeln nicht, noch sorgen. So tu' Israel rechter Art, der aus dem Geist erzeuget ward, und seines Gott's erharre. 5 Ob bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist vielmehr Gnade. sein' Hand zu helfen hat kein Ziel, wie groß auch sei der Schade. Er ist allein der gute Hirt, der Israel erlösen wird, aus seinen Sünden allen. Scripture: Psalm 130 Languages: German
Text

Befiehl du deine Wege

Author: Paul Gerhardt, 1607-1676 Hymnal: KGUG1940 #59 (1940) Lyrics: 1 Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt, der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt! Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann. 2 Dem Herren mußt du trauen, wenn dir's soll wohlergehn, auf sein Werk mußt du schauen, wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen, und mit selbsteigner Pein, läßt Gott ihm gar nichts nehmen: es muß erbeten sein. 3 Dein' ew'ge Treu' und Gnade, o Vater, weiß und sieht, was gut sei oder schade dem sterblichen Geblüt: und was du denn erlesen: das treibst du, starker Held, und bringst zum Stand und Wesen, was deinem Rat gefällt. 4 Weg' hast du allerwegen, an Mitteln fehlt dir's nicht; dein Tun ist lauter Segen, dein Gang ist lauter Licht, dein Werk kann niemand hindern, dein' Arbeit darf nicht ruhn, wenn du, was deinen Kindern ersprießlich ist, willst tun. 5 Und ob gleich alle Teufel hie wollten widerstehn, so wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn; was er ihm vorgenommen und was er haben will, das muß doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel. 6 Hoff', o du arme Seele, hoff' und sei unverzagt! Gott wird dich aus der Höhle, da dich der Kummer plagt, mit großen Gnaden rücken: erwarte nur der Zeit; so wirst du schon erblicken die Sonn' der schönsten Freud'. 7 Auf, auf, gib deinem Schmerze und Sorgen gute Nacht! Laß fahren, was das Herze betrübt und traurig macht! Bist du doch nicht Regente, der alles führen soll: Gott sitzt im Regimente, und führet Alles wohl. 8 Ihn, ihn laß tun und walten, er ist ein weiser Fürst und wird sich so verhalten, daß du dich wundern wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rat das Sach' hinausgeführet, das dich bekümmert hat. 9 Er wird zwar eine Weile mit seinem Trost verziehn, und thun an seinem Teile, als hätt' in seinem Sinn er deiner sich begeben, und sollt'st du für und für in Angst und Nöten schweben, frag' er doch nichts nach dir. 10 Wird's aber sich befinden, daß du ihm treu verbleibst, so wird er dich entbinden, da du's am mind'sten gläubst; er wird dein Herze lösen von der so schweren Last, die du zu keinem Bösen bisher getragen hast. 12 Mach' End', o Herr, mach' Ende an aller unsrer Not, stärk' unsre Füß' und Hände und laß bis in den Tod uns allzeit deiner Pflege und Treu' empfohlen sein: so gehen unsre Wege gewiß zum Himmel ein. Languages: German
Text

Brich herein

Author: Marie Schmalenbach, geb. 1835 Hymnal: KGUG1940 #90 (1940) Lyrics: 1 Brich herein, süßer Schein selger Ewigkeit! Leucht in unser armes leben, unsern Füßen kraft zu geben, unsrer Seele Freud, unsrer Seele Freud. 2 Hier ist Müh morgens früh und des Abends spät Angst, davon die Augen sprechen, Not davon die Herzen brechen, kalter Wind oft weht, kalter Wind oft weht. 3 Jesu Christ, du nur bist unsrer Hoffnung Licht, Stell uns vor und laß uns schauen jene immergrünen Auen, die dein Wort verspricht, die dein Wort verspricht. 4 Ewigkeit, in die Zeit leuchte hell herein, daß uns werde klein das Kleine und das Großed groß erscheine, selge Ewigkeit, selge Ewigkeit! Languages: German

Pages


Export as CSV



Advertisements