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Harry Plantinga

Ach, wie nichtig, ach wie fluechtig

Ach, wie nichtig, ach wie fluechtig

Author: Michael Franck
Published in 17 hymnals

Representative Text

1 Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
Ist der menschen leben1
Wie ein nebel bald entstehen,
Und bald wiederum vergehet,
So ist unser leben, sehet!

2 Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
Sind der menschen tage!
Wie ein strom beginnt zu rinnen,
Und mit laufen nicht hält innen,
So fährt unsre zeit von hinnen.

3 Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
Ist der menschen freude!
Wie sich wechseln stund un zeiten,
Licht und dunkel, fried und streiten,
So sind unsre frölichkeiten.

4 Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
Ist der menschen schöne!
Wie die blume bald vergehet,
wenn ein rauhes lüftlein wehet,
So ist unsre schöne sehet!

5 Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
Ist der menschen stärke!
Der sich wie ein löw erwiesen,
Ueber worsen mit den riesen,
Seht, den werfen kleine drüsen.

6 Ach wie nichtig, ach wie flüchtig,
Ist der menschen glücke1
Wie sich eine kugel drehet,
Die bald da bald dorten stehet,
So ist unser glücke, sehet!

7 Ach wie nichtig, ach wie flüchtig,
ist der menschen ehre!
Ueber dem, dem man hat müssen
Heut die hände höflich küssen,
Tritt men morgen gar mit süssen.

8 Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
Ist der menschen dichten!
Dir so künste lieb bewinnen,
Und manch schönes wrk ersinnen,
Können nicht dem tod entrinnen.

9 Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
Ist der menschen wissen!
Die sich hier mit weisheit rüsten
Und in deisem dunst sich br¨¨sten,
Sterben, als wenn sie nichts wüsten.

10 Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
Sind der menschen schätze!
Es kan glut und fluth entstehen,
Dadurch, eh wirs uns versehen,
Alles muß zu trümmern gehen.

11 Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
Ist der menschen herrschen!
Der eurch macht ist hoch gestiegen,
Muß zuletzt bey allen siegen,
Doch im grabe unterliegen.

12 Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
Ist der menschen prangen!
Der in purpur hoch vermessen,
Ist als wie ein gort gefessen,
Dessen wird im tod vergessen.

13 Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
Sind der menschen fachen!
Alles, alles was wir sehen,
Das muß fallen und vergehen,
Wer Gott fürchtet bleibet stehen.

Source: Erbauliche Lieder-Sammlung: zum gottestdienstlichen Gebrauch in den Vereinigten Evangelische-Lutherischen Gemeinen in Pennsylvanien und den benachbarten Staaten (Die Achte verm. ... Aufl.) #545

Author: Michael Franck

Franck, Michael, son of Sebastian Franck, merchant at Schleusingen, was born at Schleusingen, March 16, 1609. At the Gymnasium of his native town he made good progress, but at his father's death it was found possible only to give his brothers Sebastian and Peter a university education. Michael was accordingly apprenticed to a baker, and in 1628 became a master baker at Schleusingen. Reduced to poverty by the sufferings of war, he fled in 1640 to Coburg, was there kindly received by one of the master bakers, and in 1644, somewhat unexpectedly, was appointed master of the lower classes in the town school. He died at Coburg Sept. 24, 1667 (Koch, iii. 435-441; Allg. Deutsche Biog. , vii. 259-260). He was a friend of Dach and Neumark; was in… Go to person page >

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Author: Michael Franck

Timeline

Instances

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Davidisches Psalter-Spiel der Kinder Zions #d43

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Deutsches Gesangbuch für die Evangelisch-Luterische Kirche in den Vereinigten Staaten #91

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Deutsches Gesangbuch für die Evangelisch-Luterische Kirche in den Vereinigten Staaten #91

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Deutsches Gesangbuch #456

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Deutsches Gesangbuch #456

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Deutsches Gesangbuch #91

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Erbauliche Lieder-Sammlung #545

Gesangbuch zum Gottesdienstlichen und Haeuslichen Gebrauch in Mennoniten Gemeinden. 1. Aufl. #d20

The Philharmonia #d13

Vollstaendiges Marburger Gesang-Buch, zur Uebung der Gottseligkeit ... #d40

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Vollständiges Marburger Gesang-Buch #404

Zionitischer Weyrauchs Huegel; oder, Weyrrhen Berg #d22

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