Bis hieher hat mich Gott gebracht

Representative Text

1 Bis hieher hat mich Gott gebracht,
durch seine große Güte:
bis hieher hat er Tag und Nacht
bewahrt Herz und Gemüthe.
Bis hieher hat er mich geleit't,
bis hieher hat er mich erfreut,
bis hieher mir geholfen.

2 Hab Lob und Ehre, Preis und Dank
für die bisher'ge Treue,
die du, o Gott, mir lebenslang
bewiesen, täglich neue:
in mein Gedächtniß schreib ich an:
Der Herr hat große Ding gethan
an mir und mir geholfen.

3 Hilf ferner auch, mein treuer Hort,
hilf mir zu allen Stunden.
Hilf mir an all und jedem Ort,
hilf mir durch Jesu Wunden;
hilf mir im Leben, Tod und Noth,
durch Christi Schmerzen, Blut und Tod,
hilf mir, wie du geholfen.

Source: Evang.-Lutherisches Gesangbuch #562

Author: Aemilie Juliane, Gräfin von Schwarzburg-Rudelstadt

Emilie Juliane was daughter of Count Albert Friedrich of Barby and Mühlingen (on the Elbe, near its junction with the Saale). During the Thirty Years' war her father and family had to seek refuge in the Heidecksburg, the castle of his uncle, Count Ludwig Günther of Schwarzburg Rudolstadt, and Emilie was born at the Heidecksburg, Aug. 16, 1637. After the death of her father (1641) and mother (1642), she was adopted by her mother's sister (who was her godmother, and had become the wife of Count Ludwig Günther), and was educated at Rudolstadt with her cousins, under the care of Dr. Ahasuerus Fritsch, and other tutors. She became the wife of her cousin, Albert Anton, July 7, 1665, and died at Rudolstadt, Dec. 3, 1706 (Koch, iv. 56-63; Allg.… Go to person page >

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First Line: Bis hieher hat mich Gott gebracht
Author: Aemilie Juliane, Gräfin von Schwarzburg-Rudelstadt
Language: German
Copyright: Public Domain

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