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Harry Plantinga

Das Feld ist weiß zur Ernte

Das Feld ist weiß zur Ernte

Published in 1 hymnal

Representative Text

1 Das Feld ist weiß zur Ernte,
das Gott in Gnaden baut.
Es wogen Saatenfelder,
wohin das Auge schaut.
Sie warten treuer Knechte,
die heil'ger Trieb verzehrt,
daß sie den Segen bergen,
soviel der Herr beschert.

2 Der Acker ist die große
verlorne Menschenvelt,
die Satan durch die Sünde
in seinem Banne hält.
Da wuchern Dorn und Distel,
da wütet Hungersnot,
da rafft der grause Schnitter
die Seelen in den Tod.

3 Mit des Gesetztes Schärfe
gräbt Gott den Ader um.
Drauf sät er in die Furchen
sein Evangelium,
Nun reift der goldne Weizen
in seiner Gnade Schein,
den sammelt er zur Ernte
in seins Scheunen ein.

4 Uns hat der Herr in Gnaden
durch sein Wort heimgesucht.
Wir stehn auf seinem Felde
schon da als gute Frucht.
Uns sagt er: "Meine Jünger,
geht i die Welt hinaus,
streut unter allen Völkern
des Wortes Samen aus!"

5 Der weiße, rote, gelbe,
der braune, schwarze Mann
schreit stumm in seinem Eledn
uns um Erbarmen an.
Der Herr hat nicht Gefallen
an eines Sünders Tod;
für alle ist erworben
das Heil, das Gott uns bot.

6 So laßt uns Samen streuen,
auch wenn wir schneiden schon
Der Sä'mann und der Schnitter
freun sich der Frucht als Lohn.
Es wogen Saatenfelder,
wohin das Auge schaut –
das Feld ist weiß zur Ernte,
das Gott in Gnaden baut.


Source: Missionsfestlieder #23

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First Line: Das Feld ist weiß zur Ernte
Language: German

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Missionsfestlieder #23

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