Der Heiland weint! es fliessen heissen thränen

Der Heiland weint! es fliessen heissen thränen

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Representative Text

1 Der Heiland weint! es fliessen heisse thränen
Dort auf den grund verruchter bosheit hin;
Das nasse auge weint, das inn're sehnen,
Wie glüht sein zarter liebesvoller sinn;
O werdet, thoren! einmal klug
Und wählt doch länger nicht, anstatt des segens, fluch.

2 Der Heiland weint! Was preßte dem Erbarmer
Denn diesen strom der heissen wehmuth aus?
Dein elend wars, beweinenswürd'ger armer,
Dich und dein ganzes sündenvolles haus:
Dis sahe die Allwissenheit,
Sie sahe deine quaal endloser ewigkeit.

3 Dein Heiland weint! Wie fühlt dein herz, o sünder?
Er weint, da du in tollen freuden lachst.
Bejammernd siebt er dich und deine kinder,
Siebt wehmuthsvoll, was du im leichtsinn machst.
O sünder, auf und weine mit!
Verflucht, wer länger noch der laster weg betritt.

4 Auf, weine mit; o laß dein herz zerfliessen,
Komm, wirf dich gleich zu Jesu füssen hin!
Er wird die thränenfluth mit huld versüssen,
Er schenket dir den himmel zum gewinn.
Aus thränen wird die perlenkron,
Der hier durchs thränenthal bewährter seelen lohn.


Source: Erbauliche Lieder-Sammlung: zum gottestdienstlichen Gebrauch in den Vereinigten Evangelische-Lutherischen Gemeinen in Pennsylvanien und den benachbarten Staaten (Die Achte verm. ... Aufl.) #723

Text Information

First Line: Der Heiland weint! es fliessen heissen thränen
Language: German
Copyright: Public Domain

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