Du, der kein Boeses tut

Du, der kein Boeses tut

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Representative Text

1 Du, der kein böses thut!
Du schufst den menschen gut,
Und gabst ihm licht und Kräfte
Zum seligsten Geschäfte,
In Heiligkeit zu wandeln,
Stets recht vor dir zu handeln.

2 Wo ist der Unschuld ruhm?
Ach, wir dein Eigentum,
Wie tief find wir gefallen!
Wo ist jetzt unter allen
Ein mensch ganz rein von fünfen
Vor dir, o Gott, zu finden?

3 Hier ist kein unterscheid;
Dein helles Auge sieht
Auf alle menschenkinder,
Und sieht sie alle Sünder.
Da ist vor dir, Herr keiner
Unschuldig, auch nicht einer.

4 Verderbt ist unser sinn;
Die weischeit ist dahin,
Die uns regieren sollte,
Nur, was dein Wille wollte,
Mit freudenvollen trieben
Zu wählen und zu üben.

5 Der sinne lust und schmerz
Rührt, leider! unser herz
Mehr, als die höhern Freuden,
Mehr als die grössern leiden,
Die wir auf Ewigkeiten
Selbst unserm geist bereiten.

6 Gehorsam dünkt uns zwang;
Des herzens böser hang
Reißt uns mit starkem triebe
Zu schnöder sündenliebe;
Und wer vermags zu zählen,
Wie oft wir vor dir fehlen?

7 Ist gleich dies übel groß,
Du machst davon uns los.
Ja, Herr, du willst uns heilen,
Uns licht und kraft erteilen,
Durch Christum schon auf erden
Von sünden rein zu werden.

8 Ach laß durch unsre schuld
Uns diese deine Huld
Nicht freventlich verscherzen;
Erwecke unsre herzen.
Dir nicht zu widerstreben,
Damit wir ewig leben!

Source: Das Gemeinschaftliche Gesangbuch: zum gottesdienstlichen Gebrauch der Lutherischen und Reformirten Gemeinden in Nord-America. (1st.. Aufl) #39

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First Line: Du, der kein Boeses tut

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