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Ein chor von jungen waisen steht

Ein chor von jungen waisen steht

Published in 4 hymnals

Representative Text

1 Ein chor von jungen waisen steht,
Und ringt die kleinen hände.
Denn, ach! des vaters leben geht
Im mirtag schon zum ende.
Laut jammern sie:
Ach, vater, wie?
Du willst und schon verlassen?

2 O Gott, wer reicht uns heute brod?
Und, ach! wer tränkt uns morgen?
Wer ist die stütze in der noth?
wer wird uns nun versorgen?
Ach vater! nicht!
Verlaß uns nicht!
Wer wird uns dann versorgen?

3 Die witwe zirtert laut und sinkt
Vor seinem bette nieder.
Sie weinet blut heraus, und trinkt
Die blut'gen thränen wieder;
Sie seufzt das ach
Der kinder nacht:
Du willst mich schon verlassen?

4 Jedoch, der beste vater, er
Ruft ihrem schmerz entegegen:
Kommt, kinder, stellt euch um nich her,
Empfahet meinen segen!
Weib, höre mich,
und richte dich
empor zu meinem segen.

5 Der Schöpfer jeder creatur,
Der Vater frommer waisen,
Der wird, ihr kinder, betet nur,
Auch euer Vater heissen.
Drum sinket bin,
Und nennet ihn
Mit thränen euren Vater.

6 Gram und verführung geht euch hier,
Ihr kinder, stets zur feire;
Drum wünsch' ich euch, und theure dir!
Viel schmerzen und viel freude.
Sprecht was ich sprach,
Im herzen nach:
Viel schmerzen und viel freude.

7 Zur tugend führe euch der schmerz,
Die freude soll euch stärken.
Zeigt weisheit und ein gutes herz
In allen euren werken.
Ein eigenthum
Sey euch der ruhm,
Der ruhm des weisen christen!

8 Nun bet' ich dann um letztenmal
Zu Gott! ein armer sünder!
Sey du anjetzt im thränenthal
Ein Vater meiner kinder.
Der todes-schmerz
Fällt an mein herz;
Ein Vater meiner kinder.

9 Ach schau, weil ich noch stammeln kan,
Ein weib zu meinen füssen!
Und sieh' es mir erbarmung an,
Wann wirwen thränen fliessen.
Ich sterbe, Gott,
Sey auch mein Gott!
So sprach er, und erblaßte.

10 Nun, kinder, wischt mit kleiner hand
Die thränen vom gesichte.
Die welt ist euer vaterland,
Der Vater wohnt im lichte,
Und strahlet euch
Aus seinem reich
Licht vollen trost ins herze.

11 Gebiete, fromme witwe, du
Dem schmerz nicht mehr zu wüten.
Religion schaft seelen-ruh,
Und einen grossen frieden.
Gott sorgt für euch
Und uns zu gleich:
Denn er ist aller Vater.



Source: Erbauliche Lieder-Sammlung: zum gottestdienstlichen Gebrauch in den Vereinigten Evangelische-Lutherischen Gemeinen in Pennsylvanien und den benachbarten Staaten (Die Achte verm. ... Aufl.) #555

Text Information

First Line: Ein chor von jungen waisen steht
Language: German
Copyright: Public Domain

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