Gott, du weisst in was für Zeiten

Gott, du weisst in was für Zeiten

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1 Gott du weißt in was für Zeiten
deine leibe Kirche schwebt,
die nach deine Willen lebt!
Ach! das Unkraut aller Seiten,
alles Orts in allem Stand
immer mehr nimmt überhand.

2 Weil bei Hütern sammt den Schaafen
allzugroße Sicherheit
herrscht in dieser letzten Zeit,
sät der Feind, indem sie schlafen,
auf den Acker, da dei wort
wachsen soll, List, Trug und Mord.

3 Hilf, das deine Diener wachen,
daß nicht Unkraut, Sünd und Schaud
plötzlich nehmen überhand,
hilf du selbst in allen Sachen;
gieb den Deinen früh und spat
Trost und Hülfe, Rath und That.

4 Laß uns deines Wortes Saamen,
Lehr und leben halten rein
und ein reiner Weizen sein,
das wir deinen werthen Namen
rühmen hier in dieser Zeit
und in alle Ewigkeit.

5 Wenn du endlich selbst wirst kommen,
wenn du Ernte bricht herein,
sammle uns mit Freuden ein
und laß uns mit allen Frommen
in des Lebens Blündelein
bie dir ewig selig sein.

Source: Evang.-Lutherisches Gesangbuch #246

Text Information

First Line: Gott, du weisst in was für Zeiten
Language: German
Copyright: Public Domain
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