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Harry Plantinga

Lass mich des Menschen wahren werth

Lass mich des Menschen wahren werth

Published in 5 hymnals

Full Text

1 Laß mich des menschen wahren werth,
Mein Gott, zu herzen nehmen,
Und dessen, was mich selbst entehrt,
Mich allzeit innigste schämen.
Nie komm' es mir aus meinem sinn,
Was alles ich vermag und bin,
Durch deine weise gute.

2 Du schufst mich nicht blos Fleisch und bein;
Du hauchtest mit dem leben
Die Seele mir zugleich auch ein,
Und hast es ihr gegeben,
Noch mehr, als was die sinne rührt,
Und durch sie schmerz und Luft gebiehrt,
Zu fassen, zu erwägen.

3 Gott, diesen Vorzug gabst du mir
Vor so viel Millionen,
Die auch beseeft, genährt von dir
Auf deiner erde wohnen.
Was jenen fehlt, verliehst du mir,
Vernunft und Freiheit, und mit ihr
Gefuuhl von recht und unrecht.

4 Du schufst mich zur Geselligkeit
Und für der Freundschaft Freuden;
Gabst mir ein herz voll fühlbarkeit
Für andrer Glück und leiden;
Noch mehr, ein herz das fähig ist,
Sich dein, der du mein Vater bist,
Zu freu'n und dich zu lieben.

5 In stiller Andacht kann mein geist
Sich bis zu dir erheben,
Und dir, den jeder Himmel preist,
Auch preis und ehre geben.
Auch ich kann deinen willen Thun,
In deiner Vorsicht rath beruh'n,
Und fröhlich auf dich hoffen.

6 Nicht blos für diese kurze zeit
Riefft du mich in dies leben;
Zu Freuden einer Ewigkeit
Soll sich mein geist erheben.
Und wird auch gleich der Leib zu staub;
So bleibt er nicht des grabes;
Du wirst ihn auferwecken.

7 Vom Himmel kam, gesandt von dir,
Dein Sohn zu uns auf erden;
Er kam, und ward ein mensch, wie wir,
Der menschen heil zu werden.
Wie hoch sind wir durch ihn geehrt!
Wie ernstlich durch ihn selbst belehrt,
Der Menschheit wert zu schäßen?

8 Und ich, ich sollte ihn entweih'n,
Und meiner unwert handeln?
Der Fleischeslust ergeben fein,
Und nicht, vor dir, Gott, wandeln?
Fern sey ein solcher sinn von mir!
Bewahre, Gott, mich für und für,
Daß ich mich so nicht schände.

9 Hieb vielmehr, daß ich allezeit
Auf mein gewissen achte,
Nach weischeit und Gerechtigkeit
Mit allen Eifer trachte,
Dich liebe und mich deiner freu'
Und so des Vorzugs würdig sey,
Den du mir hast verliehen.

Source: Das Gemeinschaftliche Gesangbuch: zum gottesdienstlichen Gebrauch der Lutherischen und Reformirten Gemeinden in Nord-America. (1st.. Aufl) #32

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First Line: Lass mich des Menschen wahren werth

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