During our last fund drive one donor said this: "I love hymns ... If you asked for money, it means you need it! Please keep the work going. And please, accept my widow's mite. God bless you."

She was right. We only ask for money twice a year, and we do so because we need it.

So, before you close this box and move on to use the many resources on Hymnary.org, please prayerfully consider whether you might be able to make a gift to support our work. Gifts of any amount are appreciated, assist our work and let us know that we have partners in our effort to create the best database of hymns on the planet.

To donate online via PayPal or credit card, use the Calvin University secure giving site (https://calvin.quadweb.site/giving/hymnary).

If you'd like to make a gift by check, please send it to: Hymnary.org, Calvin University, 3201 Burton Street SE, Grand Rapids, MI 49546.

And to read more about big plans for Hymnary, see https://hymnary.org/blog/major-additions-planned-for-hymnary.

O Gott, der du mein Vater bist

O Gott, der du mein Vater bist

Published in 5 hymnals

Representative Text

1 O Gott! der du mein Vater bist,
Und schenkest, was mir nöthig ist,
Mein leben steht in deine hand,
Mein odem ist dein gnaden-pfand,
Du liebtest mich von ewigkeit
Mit mehr als muttezährtlichkeit.

2 Ach! kehr dein antlit nun zu mir,
Und dämpf die fleischlich begier,
So mich zum eitein hochmuth treibt,
Der niemals ohne thorheit bleibt;
Wenn sich der stolz in mir erhebt,
Da schenke, was ihm widerstrebt.

3 Laß meine seele neidrig seyn,
Und hülle sie in demuth ein,
Du richtest den auf, der sich büket,
Wer wich erhöht, Wird unter drückt:
Zum argen sey bey mir kein raum,
Halt mein gemüthe vest im zaum.

4 Herr, hilf du selbst den armen geist
Von dem, was falsch vergnügen heißt,
Bebüte mich vor schnöder lust,
Reiß die gedanken aus der brust,
Dei unrein sind, und leicht entstehn,
So bald die augen irre gehn.

5 Vertilg in mir der unzucht gift,
Das andre sünden übertrift:
Wer sonst verbricht, verschuldt sich sehr,
Ein hurer sündigt zwiesach mehr,
Er machet seinen leib gemein,
Das hearz zum sit der höllen-pein.

6 Wach über mich bey tag und nacht,
Und hintertrieb des keindes macht,
Der ehrbarkeit und keusche zucht
Durch böse brunst zu fällen sucht,
Und, wenn er eine glut erweckt,
Die seel in das verderben steckt.

7 Entzieh dem allen mein gesicht,
Was gegen deine liebe ficht!
Die sey mein schutz und steter brandt,
Thu ärgenissen widerstand,
Schließ meine sinne davor zu,
Versetze mich in heilge ruh.

8 herr, rein'ge mich am innern theil;
Mach meine seele völlig heil,
Die glieder im versuchungs-streit
Zu wassen der gerechtigkeit;
Führ du an meiner statt den krieg,
Und gib mir den erwünschten sieg.

9 Wenn deine furcht den wandel zähmt,
So ist der muth nicht unverschämt;
Ein freches auge weichet fort,
Das ohr beliebt kein geiles wort,
Der mund spricht nichts, Was schandbar heißt:
Das wirk in mir durch deine Geist!

Source: Erbauliche Lieder-Sammlung: zum gottestdienstlichen Gebrauch in den Vereinigten Evangelische-Lutherischen Gemeinen in Pennsylvanien und den benachbarten Staaten (Die Achte verm. ... Aufl.) #302

Text Information

First Line: O Gott, der du mein Vater bist

Timeline

Instances

Instances (1 - 5 of 5)
TextPage Scan

Erbauliche Lieder-Sammlung #302

Suggestions or corrections? Contact us



Advertisements


It looks like you are using an ad-blocker. Ad revenue helps keep us running. Please consider white-listing Hymnary.org or subscribing to eliminate ads entirely and help support Hymnary.org.