1 Wo soll ich hin? Wer hilfet mir?
Wer führet mich zum leben?
zu niemand Herr,
Als nur zu dir
Will ich mich frey begeben,
Du bist der das verlorne sucht:
Du segnest das so war verflucht:
Hilf, Jesus, dem elenden!
2 Herr, meine sünden ängsten mich,
Der todes-leib mich plaget,
O Lebens-Gott, erbarme dich,
Vergib mir, was mich naget;
Du werst es wohl was mir gebricht,
Ich weiß es auch, und sag es nicht,
Hilf, Jesu, dem betrubten!
3 Du sprichst: Ich soll mich fürchten nicht:
Du rufst: ich bin das leben1
Drum ist mein trost auf dich gericht,
Du kanst mir alles geben:
Im tode kanst du bey mir stehn,
In noth als herzog vor mir gehn,
Hilf, Jesu, dem zerknirschten.
4 Bist du der arzt, der kranke trägt?
Auf dich will ich mich legen.
Bist du der hirt der schwache pflagt?
Erquicke mich mit segen.
Ich bin gefäbrlich krank und schwach,
Heil und verbind, hör an die klag,
Hilf, Jesu, dem zerschlagnen.
5 Ich thue nicht Herr, was ich soll,
Wie kan es doch bestehen?
Es drücket mich, das weist du wohl,
Wie wird es endlich gehen?
Elender ich, wer wird mich doch,
Erlösen von dem todes-joch?
Ich danke Gott durch Christum.
Source: Erbauliche Lieder-Sammlung: zum gottestdienstlichen Gebrauch in den Vereinigten Evangelische-Lutherischen Gemeinen in Pennsylvanien und den benachbarten Staaten (Die Achte verm. ... Aufl.) #269
Neander, Joachim, was born at Bremen, in 1650, as the eldest child of the marriage of Johann Joachim Neander and Catharina Knipping, which took place on Sept. 18, 1649, the father being then master of the Third Form in the Paedagogium at Bremen. The family name was originally Neumann (Newman) or Niemann, but the grandfather of the poet had assumed the Greek form of the name, i.e. Neander. After passing through the Paedagogium he entered himself as a student at the Gymnasium illustre (Academic Gymnasium) of Bremen in Oct. 1666. German student life in the 17th century was anything but refined, and Neander seems to have been as riotous and as fond of questionable pleasures as most of his fellows. In July 1670, Theodore Under-Eyck came to Breme… Go to person page >| First Line: | Wo soll ich hin? Wer hilfet mir? |
| Author: | Joachim Neander |
| Language: | German |
| Copyright: | Public Domain |
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