Hymnary Friends,

Please pardon this brief interruption, and please consider a gift today to support the work of Hymnary.org. Here's why.

Each month half a million people visit this website for free access to the most complete database of North American hymnody on the planet. But this project does not come without a cost, and we have limited sources of revenue. Twice a year we hold a fund drive, and these drives are critical to our future.

So if you benefit from Hymnary.org, would you consider a donation today? Even small amounts help, and they also let us know you're behind us and support what we do.

Click the Donate button below to be taken to a secure giving site. Or you can make your tax-deductible contribution by sending a check to Hymnary.org at 3201 Burton SE, Grand Rapids, MI 49546.

On behalf of the entire Hymnary.org team, our thanks.
Harry Plantinga

Brunnquell aller gütigkeit

Brunnquell aller gütigkeit

Published in 10 hymnals

Representative Text

1 Brunnquell aller Gütigkeit,
Vater aller Gnaden!
sich doch auf das schwere Leid,
das mein Herz beladen.
Ich bin der verlorne Sohn,
und das Kind der Sünden.
Gieb mir nicht verdienten Lohn,
laß mich Gnade finden.

2 Ach! ich fühle Qual und Schmerz;
weil ich so betrübet
dein getreues Vaterherz,
das mich so geliebet.
Ach! ich habe Tag und Nacht
in dem Lasterleben
alle Güter durchgebracht,
die du mir gegeben.

3 Meine Sünd ist stets vor mir,
der ich nachgewandelt;
wider dich, Herr! und vor
dir hab ich mißgehandelt,
Vater, der mein Heil begehrt;
dir will ich bekennen:
Vater, ach! ich bin nicht werth,
mich dein Kind zu nennen.

4 Vater, der an Gnade reich,
brünstig im Erbarmen!
Mache mich den Knechten gleich,
hilf, ach hilf mir Armen!
Siehe doch die Hungersnoth,
die die Seele plaget.
Reiche mir dein Gnadenbrod,
eh mein Herz verzaget.

5 Sieh ich falle nackt und bloß,
Vater! for dier nieder.
Deine Treu ist ewig groß,
tröste mich doch wieder;
wiel ich sonst verschmachten muß
in der Angst der Sünden.
Laß den süßen Liebeskuß
meine Seel empfinden.

6 Ziere meine Glaubenshand
mit des Geistes Ringe:
gieb daß mir dies Liebespfand
Trost und Freude bringe;
meinen Fuß bereite du,
deine Bahn zu gehen;
führ ihn nach dem Himmel zu,
dies ist, Herr! mein Flehen.

7 Schenke mir das schöne Kleid,
das dein Sohn erworben,
als er aus Barmherzigkeit
für die Welt gestorben.
Laß dein theures Gnadenmahl
mich im Glauben schmecken,
und mir wider alle Qual
Freud und Trost erwecken.

8 Herr, mein Gott! verwirf mich nicht,
Vater aller Güte,
dessen Herz aus Liebe bricht!
Tröste mein Gemüthe.
Hilf mir aus der Sündennoth,
die mein Herz umgeben.
Sprich: Mein Sohn! du warest lobt,
und sollst wieder leben.



Source: Evang.-Lutherisches Gesangbuch #360

Text Information

First Line: Brunnquell aller gütigkeit
Source: Lüneburgisches Gesangbuch, 1686
Language: German
Copyright: Public Domain

Timeline

Instances

Instances (1 - 10 of 10)
Page Scan

Das Geistliche Saitenspiel #347

Text

Evang.-Lutherisches Gesangbuch #360

Page Scan

Evangelisches Gesangbuch #179

Page Scan

Evangelisches Gesangbuch #179

Reformirtes Gesangbuch erste Auflage #d31

Suggestions or corrections? Contact us



Advertisements