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Harry Plantinga

Es ist ein Gott, o fuehl es, Herz

Es ist ein Gott, o fuehl es, Herz

Author: J. G. Pfranger
Published in 6 hymnals

Representative Text

1 Es ist ein Gott! o fühl es, herz!
Erhebt euch, ihr gedanken!
Im höchsten glück, im tiefsten schmerz
Soll nie mein glaube wanken.
Was giebt mir im geräusch der welt
Die hoffnung, die mich froh erhält,
Wenn ich an Gott nicht glaube?

2 Bestimmt zur tugend leb' ich hier,
Und sehne mich nach freuden.
Wer stillt die heiße sehnsucht mir?
Wer rettet mich vom leiden?
Wenn sich mein herz der Tugend weiht,
Wer knüpft an sie die seligkeit?
Wer reicht mir siegeskronen?

3 Du bist es, Gott! Du bist und lebst!
Gleich felsen steht mein glaube.
Du lohnst der tugend,du erhebst
Sie mächtig aus dem staube.
Du bist und lebt! Ich seh es ja
Un deinen werfen fern und nah;
Du schusst und lenkst sie alle.

4 Da pranget deiner Allmacht bild;
Dort funkeln deine sterne;
Da leuchtet mir so sanft und mild
Dein mond aus jener ferne;
Da flieht vor deinem glanz die nacht;
Die sonn' entsteigt in voller pracht
Dem schoos der morgenröthe.

5 Du, Schöpfer, du nur zogst sie an
Mit diesem Strahlenkleide;
Du trägst sie hin durch ihre bahn
Zu deiner kinder Freude.
Nur du hast dort mit starker hand
Das zelt so herrlich ausgespannt,
Worin die welten wohnen.

6 In tausend stimmen rauscht und tönt
Dein leben durch die Wälder.
Dein segen, Herr, verjüngt und krönt
Mit schmuck die weiten Felder.
Wie lieblich ruft die Nachtigall,
Wie laut des Donners wiederhall:
Ein Gott, ein Gott schuf alles!

7 Und sollt' auch alles, alles hier
Vor meinem blicke schwinden,
Doch würd ich den beweis in mir
Von deinem Daseyn finden.
Ich bin, ich bin! Wie könnt' ich seyn,
Wär' ich, o herr, der welt, nicht dein,
Nicht dein Geschöpf, o Vater?

8 Der mich aus seiner quelle tränkt,
Mich speißt von seinem gute,
Deß kraft in meiner Seele denkt,
Und wallt in meinem blute,
Und fühlt und wirkt in herz und finn,
Durch den ich ward, und stets noch bin,
Ja, der muß seyn und leben.

9 Ich blick', o Gott, mitt Zuversicht
Empor zu deiner höhe.
Du bist und lebst! Ich zweifle nicht,
Obgleich ich dich nicht sehe.
O laß doch meinen glauben rein
Und stets durch werke thätig seyn,
Damit er mich erfreue.

Source: Das Gemeinschaftliche Gesangbuch: zum gottesdienstlichen Gebrauch der Lutherischen und Reformirten Gemeinden in Nord-America. (1st.. Aufl) #2

Author: J. G. Pfranger

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