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Harry Plantinga

O Gott, der du aus nichts

O Gott, der du aus nichts

Published in 2 hymnals

Representative Text

1 O Gott, der du aus nichts
Die ganze welt gemacht;
Und mir in der natur ein grosses buch gegeben,
Da alles lebt und lacht:
Ach, laß doch auch mein herz, wenn ichs betrachte leben!

2 O ew'ge Majestät,
All maächtig grosser Gott!
Von deiner herrlickeit seh ich die himmel zeugen.
Der läftrer wird zu sport.
Jehovah, deinen ruhm soll kein geschöpf verschweigen.

3 Ein wort hast du gesagt,
So ward die creatur.
Mit dieser schöpferkraft mußt du sie auch erhalten,
Sonst stürde die natur.
In jedem wurm steht man dein Göttlich leben walten.

4 Von deiner macht erstaunt,
Find ich der weisheit spur
In jedes blatt gewebt, auf jeden stein geschrieben.
O schöne creatur!
Wer solte nicht entzücht den schönsten schöpfer lieben!

5 Die weisheit bet ich an.
Doch ists noch nicht genug:
Die ganze creatur rühmt auch des schöpfers güte.
O welch ein liedeszug
Nahr sich, wenn man sie steht dem denken den gemüthe!

6 Und endlich bin ich gar
Vor freuden ausser mir
Wenn himmel, erd und meer die menschen-lieb erzählet:
"O mensch, wir dienen dir!
Du bist des schöpfers blid Zum erden auserwählet."

7 O Gott, wie wohl wird mir,
Zu dir hinauf zu sehn!
Hoch über alles weg nach deinem thron zu blicken,
Mit dir selbst umzugehn!
Dis denken, dis gefühl akn himmlisch sehr erquicken.

8 Zwar schreyt mein eignes herz,
Und rügt die sünden-schuld:
Mensch "du hast wilder Gott mit bosheit rebulliret!
"So wird ja seins huld,
"O feind, nur wider dich in rechnung aufgeführet."

9 Hier tritt schon Moses auf,
Und jeugt vom opferblut
Des Herrn, den David drauf im heil'gen Geist besungen.
Von seiner liebsglut
Schallt, Solomonis lied und der propheten zungen.

10 Bis daß Johannes kommt,
Und ihn mit fingern weißt:
Bis daß ihn Paulus malt, wie er am holz gehangen
Den erd und himmel preißt!
Aus seiner fülle kan ich gnad um gnad erlangen.

11 Ja, Jesus, Gottes-Lamm,
Des aller höchsten Sohn,
Ward von dem Vater selbst für mich dahin gegeben.
Ihn traf der sünden lohn.
Durch seinen tod und blut erwarb er mir das leben.

12 Jehovah ward ein mensch.
Ihr himmel, betet an!
Jehovah ward ein kind! er lag in einer krippen.
Er wuchs, sie wir, heran.
Er segnete die welt mit honig-süssen lippen.

13 Was Adam nicht gethan,
Hat dieses Lamm erfültt.
Was Adam böses that, hat er auf sich geladen,
Und so den zorn gestillt.
Sein armuth, schwach und schmerz sind quellen aller gnaden.

14 Begraben hat er nun
Die sunden aller weit.
Wir alle sind erlößt, denn er ist auferstanden.
Es lebt, der siegesheld.
Wer an ihn glaubt, ist frey von fluch, gericht und banden.

15 Er fuhr in wolken auf,
Und sitt nun auf dem thron
Der ew'gen Majestät. Da macht er sünder selig.
Wie viele sind es chon!
Und endlich wird die schaar in seinem reich unzählig.

16 Zwar wüthet noch der feind,
Und sein gefinde tobt.
Doch wird des menschen sohn bald zum gericht erscheinen.
Des freuet sich, und lobt,
Und jauchzt in weinem blut das ganze volk der seinen.

17 Und daß ich glauben kan,
Ist gar nicht meine kraft.
Die sünd' hat dir venunst verkehret und verblendt,
Daß sie nichts gutes schafft:
Bis mein erbarmer mit den Geist des glaubens sendet.

18 Dis ist der we'ge Geist
Der schöpfer der natur,
Der sie allmächtig trägt, der alles noch regiert1
Durch ihn find ich die spur.
Er giebt ein göttlich licht, das zum erlöser führet.

19 O welch ein glück für mich,
Der ich so gar nichts kan!
Die Allmacht wird ja wohl mein herz beleben können.
Ihr feuer zundet an.
Mein glaube wird dadurch in lichten flammen brennen.

20 Ja, nim mein armes herz
In deine sch¨pfung auf,
O meister, der du längst den grossen bau vollendet!
Befördre meinen lauf!
Daß, wenn dich alles lobt, mein herz dich auch nicht schändet.

21 So werd ich noch dein heil
Mit andern augen sehn,
Des neuen himmels pracht, den schmuck der neuen erde.
Mein Gott, es wird geschehn
Daß ich von angesicht dich selbst erblicken werde.

22 Indessen sing ich dir,
O Vater, Sohn und Geist,
Mein Heiland, Herr und Gott, zu haufe, wie im felde.
Ein täglich hoch gepreißt!
Bis ich dein lob dereinst des himmels chören melde.



Source: Erbauliche Lieder-Sammlung: zum gottestdienstlichen Gebrauch in den Vereinigten Evangelische-Lutherischen Gemeinen in Pennsylvanien und den benachbarten Staaten (Die Achte verm. ... Aufl.) #174

Text Information

First Line: O Gott, der du aus nichts
Language: German
Copyright: Public Domain

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Erbauliche Lieder-Sammlung #174

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