Zähle meine thränen

Zähle meine thränen

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Representative Text

1 Zähle meine thränen!
Sättige mein fehen;
Höre mein geschrey;
Laß die seufzer steigen:
Laß dein Geist bezeugen,
Daß es Amen sey:
Seelennoth
Drückt mich, o Gott!
Ich muß mich verdammt erkennen,
Darf mich dein nicht nenne.

2 Sieh, wie ich mich krümme,
Und im elend schimme,
Gnadenvolles lamm!
Ach, wi bin ich schnöde,
Kalt, beschämt und blöde,
Ja mir selber gram;
Wollen lügt,
Und laufen trügt;
Es liegt alles am erbarmen;
Helfer, hilf mit armen.

3 Herr, du hasts verheissen
Ich wills zu mir reissen:
Du erhörest mich;
Denn du sillst auf stehen
Reichen segen säen,
Dabey halt ich dich.
Amen, ja.
Hallelujah!
Will auch nicht die sonne scheinen,
Glaub ich doch mit weinen.

4 Ich wills andern sagen,
Daß du meine klagen
Gnädig angehört;
Ich will allen seelen
Hocherfreut erzählen,
Was du mir gewährt.
Und so wird
Mein Herr und hirt
Auch an mir in weinen heerden
Hochgelobet werden.



Source: Erbauliche Lieder-Sammlung: zum gottestdienstlichen Gebrauch in den Vereinigten Evangelische-Lutherischen Gemeinen in Pennsylvanien und den benachbarten Staaten (Die Achte verm. ... Aufl.) #415

Text Information

First Line: Zähle meine thränen
Language: German
Copyright: Public Domain

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Erbauliche Lieder-Sammlung #415

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