142. Der zu des Vaters Rechten sitzt

1 Der zu des Vaters Rechten sitzt,
der bittest für die Seinen:
so find sie vor dem Zorn beschützt,
getröstet in dein Weinen,
befreit von Noth,
erlöst vom Tod,
und dürfen nach dem Sterben
mit ihrem Heiland erben.

2 Herr Jesu, dir gebührt der Ruhm,
nur du kannst für uns beten;
du Priester in dem Heiligthum,
du kannst dein Volk vertreten;
kein anders Blut
ist und zu gut
zum Opfer fe geflossen,
du hast's für uns vergossen.

3 Daher du die Versohnung bist
dein Vater, der Gerechte;
da, was sonst Mensch heißt, Sünder ist,
und Engel deine Knechte;
du bist der Sohn,
du hast den Thron,
und nur in deinem Namen ist
die Verheißung Amen.

4 Wir ehren dich, wir glauben dir;
dein Volk, das du erworben,
jauchzt dir ein Hallelujah für,
weil du für uns gestorben.
Ach bitte du
nur immerzu
für uns aus diesem Grunde,
auch in der Todesstunde.

Text Information
First Line: Der zu des Vaters Rechten sitzt
Author: Phil. Friederich Hiller, 1699-1769
Language: German
Publication Date: 1872
Topic: Aemter und Wandel Jesu; Office and Work of Jesus
Notes: Mel. Was Gott thut, das ist
Tune Information
(No tune information)



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