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282. Die liebe lässet sich nicht theilen

1 Die liebe lāsset sich nicht theilen;
Gott oder welt wird nur geliebt;
Führt diese dich in ihren seilen,
so wird dadurch dein Gott betrübt:
Wer Herren, die einander feind,
Bedienen will, ist keines freund.

2 Was hinkst du denn auf beyden seiten,
O seel! ist Gott der herr dein schatz?
Was haben denn die eitelkeiten
Für ienen anspruch an dein herz?
Soll er dich nenne seine braut,
Kanst du nicht andern seyn vertraut.

3 Im fall du Christum willst behalten,
So halt ihn einig und allein;
Die ganze welt soll dir erkalten,
Und nichts als lauter greuel seyn;
Dein fleisch muß sterben, eh' die noth
Der sterblichkeit dir bringt den tod.

4 Warum solt ich doch das umfangen,
Was ich so bald verlassen muß?
Was mir nach kurzer lust und prangen,
Bringt eckel, kummer und verdruß;
Solt ich um einen dunst und schein
Ein scheufal heilgen Geistes seyn?

5 Die thoren dieser welt erfreuet
Die falsche lust der kurzen zeit;
Sie treiben, was voll angst, sie reuet,
In einer langen ewigkeit,
Wo Gott die seinen selber tränkt,
Die hier in kummer sich gekränkt.

6 Ach Gott, wo sind sie, die vor jahren
Ergeben aller eitelkeit,
Auf sünd und thorheit aifrig waren,
Und so verträumten ihre zeit;
Wie schleunig stürzte sie der tod
In ew'ge quaal und höllennoth.

7 Die welt senkt ihre todten nieder,
Und weckt sie nimmer wieder auf;
Mein Heil rust seine todten wieder
Zum unbeschränkten lebens-lauf
Verklärt sie wie das morgenroth,
Wenn jene nagt der andre tod.

8 Entferne dich, o eitles wesen,
Mich reitzet deine schminke nicht:
Ergetze den, der dich erlesen,
Ich suche das, was dir gebricht;
Besitz ich Jesum nur allein,
Ist alles, was zu wünschen, mein.

Text Information
First Line: Die liebe lässet sich nicht theilen
Language: German
Publication Date: 1826
Topic: Vom Christlichen Leben and Wandel; Christian Life and Change
Notes: Mel. Wer nur den lieben G.
Tune Information
(No tune information)



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