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Harry Plantinga

Deine Schoepfungm Erd' und Himmel

Deine Schoepfungm Erd' und Himmel

Published in 1 hymnal

Representative Text

1 Deine Schöpfung, erd Himmel,
War, Gott! vollendet! erd und Himmel,
Und alles, was du schufst war gut.
Auch der mensch, dein vild auf erden,
Bestimmt, durch dich beglückt zu werden,
War deiner würdig, Herr! war gut.
Er war untadelhaft,
Und hatte licht und kraft,
Dir zu dienen;
Dein Adam war
Und Eva war
In jeder Neigung unbefleckt.

2 Weder wann noch Sünden trübten
Gott, sie liebten
Dich über alles, dich allein!
Frey vom Tode, Frey von forgen,
Und heiter, wie der Schöpfung morgen,
Wie der, von jedem übel rein!
Der greude quell ergoß
Der ströme viel, und Floß,
Wo sie giengen;
Und die Natur froh lockte nur,
Wehklagte nicht, wie sie nun klagt!

3 Fallen konnten sie, und sterben;
Doch auch nicht fallen, auch nicht sterben,
Wenn nur ihr hex dich nicht verließ;
Konnten, Frey vom Tod, auf erden
Zum Himmel verbreitet werden,
Den ihnen dein gesetz verhieß.
Sie hatten kraft genug
Zum immer höhern Flug
In der tugen,
Stets herrlicher
Zu werden, Herr!
Der Engel selbst vermag nicht mehr!

4 Ach, so liebevoll beglücktest
Du deine menschen, Gott! so schmücktest
So nah erhobst du sie zu dir!
Wir auch sollten alle werden,
Was Adam war, dein bild auf erden,
Unsündlich und unsterblich hier!
Allein wir wurdens nicht!
Wir brachen bund und Pflicht!
Ach, wir alle!
Nun sind auch wir, O Gott! vor dir
Strafwürdig und des Todes raub.

5 Trauern will ich! wer darfs wagen,
Herr, deine weischeit anzuklagen?
Ich will blos meiner schuld mich zeihn!
Trauert Brüder! doch wir wollen
Auch Gott lobsingen; denn wir sollen,
Geheiligt, einst sein vild noch fein!
Entmündigt sollen wir
O Vater, wieder dir Ähnlich werden!
Denn deine Huld
Will aller schuld
Vertilgen, will uns noch erneun!

6 Warum sollt ichs mir verhehlen,
Daß ich befleckt bin? sind doch Seelen
Nicht, weil sie gut sich dünken, gut.
Wohl mir, daß ich noch auf erden
Von Gott soll rein gewaschen werden,
Und selbst durch seines
Sohnes Blut!
Daß der mein heil beschloss!
Daß er sein Blut vergoß!
Welch erbarmen!
Welch heil, noch hier
Zum bilde dir
Erneur't zu werden, Gott, schon hier!

7 Blut der Heiligung, vergossen
In strömen, die vom kreuze flossen,
Beweise deine kraft an mir!
Wasche mich von meiner Sünde,
Daß Gott mich einst ensündigt finde,
Und ihm geheiliget von dir!
Du Geist der Heiligkeit,
Hieb mir der Unschuld Kleid!
Geist des Vaters!
Ach, hilf und gieb
Mir licht und trieb,
Und eifer, Gottes vlid zu sein!

Source: Das Gemeinschaftliche Gesangbuch: zum gottesdienstlichen Gebrauch der Lutherischen und Reformirten Gemeinden in Nord-America. (1st.. Aufl) #40

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Das Gemeinschaftliche Gesangbuch #40

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