Die armen Heiden jammern mich

Die armen Heiden jammern mich

Author: G. Knak
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Representative Text

1 Die armen Heiden jammern mich,
dem groß ist ihre Not;
ach, lieber Gott, erbarme dich!
Sie sind in Sünden tot.

2 Sie beten stummer Götzen an,
sie knien vor Holz und Stein
und wissen nicht in ihrem Wahn,
daß du bist Gott allein.

3 Sie kennen auch den Heiland nicht,
der ihre Sünden trug;
sie leben ohne Trost und Licht
und liegen unterm Fluch.

4 O Vater der Barmherzigkeit,
o Herr, voll Lieb' und Macht,
wann ist erfüllt der Heiden Zeit,
wann endet ihre Nacht?

5 Ihr Elend schreit so laut zu dir,
und deine Kinder flehn:
Ach, öffne bald der Heiden Tür
und laß sie Jesum sehn!

6 Sie sind ja auch sein Erb' und Gut,
sein teurer Schmerzenslohn.
Wir bitten durch sein Kreuz und Blut:
O gib sie deinem Sohn.

7 Daß sie durch ihn mit uns zugleich
und deiner ganzen Schar
auf Erden und im Himmelreich
dich preisen immerdar!



Source: Missionsfestlieder #16

Author: G. Knak

Knak, Gustav Friedrich Ludwig, son of Christian F. L. Knak, Justiz Commissarius at Berlin, was born at Berlin, July 12, 1806. He matriculated as a student of theology at the University of Berlin, Easter, 1826. In the autumn of 1829 he became tutor in a private school at Königs-Wusterhausen, near Berlin, where he worked manfully for the sick and dying during the cholera year 1831. He returned to Berlin in August, 1832, and acted as one of the editors of the well-known Geistlicher Lieder Schatz (referred to in this Dictionary as the Berlin Geistlicher Lieder Schatz), to which he contributed a number of hymns, and for which he wrote the preface dated Dec. 11, 1832. In the autumn of 1834 he was ordained pastor of Wusterwitz, near Dramburg, in… Go to person page >

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