Herr, ohne Glauben kann Dir Niemand wohlgefallen

Herr, ohne Glauben kann Dir Niemand wohlgefallen

Author: Peter Busch
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1 Herr! ohne glauben kann
dir Niemand wohlgefallen:
ach darum lege mir
vo andern Gaben allen
den wahren Glauben bie:
denn der ist, wie du weißt,
nicht Jedermannes Ding,
und kommt von deinem Geist.

2 Laß mich insonderheit,
daß≈ mir dein Wort verheißt,
bie dem laß fest mich bleiben:
daß du dem, der dich sucht,
stets ein Vergelter seist,
und daß ihn deine Hand
aus allen Nöthen reißt.

3 Herr! laß mich auf dein Wort
von ganzem Herzen trhauen,
und stets auf deine Treu
und Wahrheit feste bauen.
Gieb, daß ich dir in Noth,
in Kreuz und Tod getreu,
und durch des Glaubens Kraft
allzeit gehorsam sei.

4 Mein Jesu! laß mich dich
im glauben recht erkennen,
dich meinen Herrn und Gott,
Trost Schutz und Heiland nennen.
Laß mich im Glauben thun,
was mich dein Wort gelehrt,
daß dich Herz Mund und That
als den Erlöser ehrt.

5 Mein König und Prophet!
beherrsche meine Seele.
Regierund führe mich,
daß ich nur dich erwähle.
Du sollst mein König sein,
dem ich gehorchen will,
mei Lehrer und Prophet,
deß Lehren ich erfüll.

6 Ich will auch, Herr, an dich,
als Hohenpriester, gläuben;
laß Jesu! dein Verdienst
den Grund des Glaubens bleiben,
daß meine Seele sich
hierauf getreu und fest,
als auf mein einzig Heil
und wahren Trost verläßt.

7 Ach Jesu! stärke mich
in diesem meinem Glauben:
laß mir ihn weder Tod,
noch Welt, noch Teufel rauben,
Bleib in dem selben stets
genau mit mir vereint,
daß ich dein und du mein,
o theurer Seelenfreund!



Source: Evang.-Lutherisches Gesangbuch #373

Author: Peter Busch

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First Line: Herr, ohne Glauben kann Dir Niemand wohlgefallen
Author: Peter Busch
Language: German
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