Ich hab' von ferne

Representative Text

1 Ich hab von ferne,
Herr, deine Thron erblicht
und hätte gerne
mein Herz vorausgeschickt,
und hätte gern mein müdes leben,
Schöpfer bei Geister,dir hingegeben.

2 Das war so prächtig,
was ich im Geist gesehn!
du bist allmächtig;
drum ist dein Licht so schön.
Könnt ich an diesen Hellen Thronen
doch schon von heute an ewig wohnen!

3 Nur ich bin sündig,
er Erde noch geneigt;
das hat mir bündig
dein heilger geist gezeigt.
Ich bin noch nicht genug gereinigt,
noch nicht ganz innig mit dir vereinigt.

4 Doch bin ich fröhlich,
daß mich kein Bann erschreckt;
ich bin schon selig,
seitdem ich das entdeckt.
Ich will mich noch im Leiden üben
und dich zeitlebens inbrünstig lieben.

5 Ich bin zufrieden,
daß ich die Stadt gesehn,
und ohn Ermüden
will ich ihr näher gehn
und ihre hellen goldnen Gassen
lebenslang nicht aus den Augen lassen.



Source: Evang.-Lutherisches Gesangbuch #636

Author: J. T. Hermes

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Text Information

First Line: Ich hab' von ferne
Author: J. T. Hermes
Language: German
Copyright: Public Domain

Notes

Suggested tune: NUN PREISET ALLE

Timeline

Instances

Instances (1 - 20 of 20)

Der Sanger am Grabe #d86

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Deutsches Liederbuch: Sammlung von Chorälen und Liedern für Schule und Haus #281

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Evang.-Lutherisches Gesangbuch #636

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Gesangbuch der Evangelischen Kirche: herausgegeben von der Deutschen Evangelischen Synode von Nord-Amerika #647

Kirchenbuch der Ev.- Luth.-Christus Gemeinde, in New York #d392

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Liederkranz für Sonntags-Schulen und Jugend-Vereine #255

Psalterlust fuer die Christliche Jugend #d117

Schulharfe mit bezifferten Noten fuer Sonntags und Wochenschulen #d59

Unser Liederhort. I Teil. Sammlung auserlesener Lieder ... #d133

Zionslieder fuer alle christlichen Zusammenkuensste. 5 Aussl. #d69

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