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Ich walle noch im thränenthal

Ich walle noch im thränenthal

Author: Justus H. C. Helmuth
Published in 2 hymnals

Representative Text

1 Ich walle noch im trhänenthal,
Mich martert vieler sorgen quaal:
Erbarme dich! erbarme dich!
Ich seufze laut, erstand'ner Held,
Besiege du die sünd und welt.
Erhöre mich! erhöre mich!

2 Dort weinten deine kinder sehr,
Du warst nicht da das grab war leer:
Ich weine mit! ich weine mit!
Mir ist kein bittrer schmerz bewußt,
Als wann du mangelst meiner brust.
Komm, tröste mich! komm, tröste mich!

3 Flieht güter dieses lebens mir,
Verwelke jugendliche zier;
Ich traure nicht! ich traure nicht!
Nehmt, freunde, eure freundschaft hin,
Verändert euch, zeigt bittern sinn:
Ich fürchte nichts! ich fürchte nichts!

4 Stürtz feinde tausend ungemach
Auf mich herab, beweißt mir schmach:
Ich wanke nicht! ich wanke nicht!
Ver laßt mich alle in der noth,
Ja, wünschet mir im herzen tod:
Ich zage nicht! ich zage nicht!

5 Zerreiß das reine liebesband,
Nim mir das liebste aus der hand:
Es drücket mich! es drücket mich!
Du tödtest vater, mutter kind,
Doch wann sie bey dir selig sind:
Dann tröst ich mich! dann tröst ich mich!

6 Wenn aber du dich mir entziehst,
Und mich in meinem jammer fliehst:
Dann zag ich laut! dann zag ich laut!
Dann ohne dich vergeht mein sinn,
Ihn reißt des todes kummer hin.
Verlaß mich nicht! verlaß mich nicht.

7 Verlaß mich, Herr, im leben nicht,
Ersetze, wo mir was gebricht,
Mit dir allein! mit dir allein!
Denn hab' ich dich, dann acht ichs nicht
Wann mir auch alles sonst gebricht,
Du bist mein theil! du bist mein theil!

8 Mich nagt der krankheit heisser schmerz,
Die todesangst betobt mein herz:
Erbarme dich! erbarme dich!
Sey mir in diesen nöthen nah';
Ich bin getrost, wenn du nur da.
Du stärkest mich! du stärkest mich!

9 Ich liebe dich, du bist mein preis,
Weil ich nichts auserlef'ners weiß:
Min Bräutigam! mein Bräutigam!
Spür' ich dich hier in meiner brust,
Dann wird mir kummer unbewußt.
Ich jauchze laut1 ich jauchze laut.

10 Der himmel selbst kan nicht erfreun,
Die hölle würde himmel seyn,
Wärst du nur da! wärst du nur da!
Mit heissen thränen dank ich dir,
Daß du so unentbehrlich mir.
Halleuja! halleluja!



Source: Erbauliche Lieder-Sammlung: zum gottestdienstlichen Gebrauch in den Vereinigten Evangelische-Lutherischen Gemeinen in Pennsylvanien und den benachbarten Staaten (Die Achte verm. ... Aufl.) #743

Author: Justus H. C. Helmuth

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First Line: Ich walle noch im thränenthal
Author: Justus H. C. Helmuth
Language: German
Copyright: Public Domain

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Erbauliche Lieder-Sammlung #743

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