Hymnary Friends,

We don't often ask for money.

But, before you hit the "close" button on this box, please consider a donation to keep Hymnary.org going.

You are one of more than half a million people who come here every month: worship leaders, hymnologists, hymn lovers and many more. Here at Hymnary.org, you have free access to the most complete database of North American hymnody on the planet. But this project does not come without a cost, and we have limited sources of revenue.

So if you benefit from Hymnary.org, would you please consider a donation today? Even small amounts help, and they also let us know you're behind us and support what we do.

You can make your tax-deductible contribution by sending a check to Hymnary.org at 3201 Burton SE, Grand Rapids, MI 49546, or you can click the Donate button below to be taken to a secure site.

On behalf of the entire Hymnary.org team,
Harry Plantinga

Jesu, liebster Schatz der Frommen

Jesu, liebster Schatz der Frommen

Published in 5 hymnals

Full Text

1 Jesu, liebster, schatz der frommen!
Schönster bräut'gam, Gottes sohn,
Schaue deine braut jetzt kommen,
Wie sie sich vor deinem thron
Zu der erden niederleget,
An die brust voll kummer schläget;
Weil ihr hochbetrübtes herz
Fühlt den schweren sünden-schmerz.

2 Ach, es ist nicht zu beschreiben
Die sehr grosse fündenschuld,
Ich kan kaum für wehmuth bleiben,
Wiel, o Jesu, deine huld
Gegen mich ist nun verscherzet,
Welches mich so heftig schmerzet;
Leider stürb ich tausendmal,
Als zu leiden solche quaal.

3 Selbst das herz sängt an zu bluten,
Das dein scharf gesetz zerbricht,
Die sehr herbe thränene-fluthen
Ueberschwemmen mein gesicht;
Alle mein gebein erhebet,
Da die zornfluth sich erhebet;
Ach ich bin ledendig todt
In so grosser seelen-noth.

4 Willst du mich dann ewig bussen?
Deine lieb und freundlichkeit,
Wird ja die nicht sterben lassen,
Die nach deiner hülfe schreyt.
Ach! ich weiß dein herz wird brechen,
Und mir armen trost zusprechen,
Weil du meine sünden-last,
Jesu! selbst getragen hast.

5 Deine wunden sind die quelle,
Hier wasch ich mein sünden-kleid
In dem blute rein und helle,
Vom dem koth der eitelkeit.
Ach! wie will ich mich dann laben,
Kan ich nur ein tröpflein haben
Van dem balsam deines bluts,
Des hochtheuren seelen-guts.

6 Wirf dein liebreich angesichte,
Herr! auf dein betrübtes kind,
Weil ich mich jetzt zu dir richte,
Und berene meine sünd:
Laß doch mein geängst gewissen
Einen gnaden-blick geniessen;
Einen blick, o bruderherz!
So verschwindet aller schmerz.

Source: Erbauliche Lieder-Sammlung: zum gottestdienstlichen Gebrauch in den Vereinigten Evangelische-Lutherischen Gemeinen in Pennsylvanien und den benachbarten Staaten (Die Achte verm. ... Aufl.) #256

Text Information

First Line: Jesu, liebster Schatz der Frommen

Timeline

Suggestions or corrections? Contact us



Advertisements