Komm, komm, er nimmt die Suender an

Komm, komm, er nimmt die Suender an

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Representative Text

1 Komm, komm, er nimt die sünder an.
Ach! daß es alle sünder hörten,
Die man durch nichts bewegen kan!
Vielleicht daß sie sich noch bekehrten.
O! finstrer sunder, sichres schaf,
Du liegst im harten seelenschlaf!
Kein mensch vermag, dich aufzuwecken,
Die holle kan dich auch nicht schrecken.
Ach! höre, was dich rühren kan.
Dein Heiland nimt die sünder an.

2 Ja, Jesus nimt die sünder an.
Das kan man dir auf heute sagen
Allein, was morgen werden kan,
Daruf solls keine seele wagen.
Um Gottes willen! säume nicht1
Gott hat ein pläglichts gericht.
Reißt er dich hin; so ist kein retter.
Sein zorn versammlet schon das wetter.
Wer weiß was heit noch kommen kan!
Ach! eile! jetzt nimt Jesus an.

3 Ja, Jesus nimt die sünder an.
Ihr sünder! die ihrs noch könt hören,
Wir bitten euch, so hoch man kan:
Ach, laßt euch doch zu ihm bekehren,
Und bleibt nicht länger hart und todt.
Erschreckt einmal vor eurer noth.
O lernt doch eure schuld erkennen!
O seht doch jesu liebe brennen!
O kommt doch, kommt zu ihm heran!
Jetzt nimt er noch die sünder an.

4 Ja, Jesus nimt die sünder an.
Ds faßt mit gläubigem vertrauen.
Denn wer es gläubig fassen kan,
Der wirds erfahren, schmecken, schauen.
Wer aber in der sünde bleibt.
Den Geist der gnaden von sich treibt,
Sein eignes thun für g¨¨ltig achtet,
Nach Jesu nicht von herzne trachtet;
Und so die gnadenzeit verzehrt:
Der ist der tiefsten höllen werth.



Source: Erbauliche Lieder-Sammlung: zum gottestdienstlichen Gebrauch in den Vereinigten Evangelische-Lutherischen Gemeinen in Pennsylvanien und den benachbarten Staaten (Die Achte verm. ... Aufl.) #448

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First Line: Komm, komm, er nimmt die Suender an

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