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O mein Jesu, dessen Wunden

O mein Jesu, dessen Wunden

Author: J. J. Rambach, 1693-1735
Published in 4 hymnals

Full Text

1 O mein Jesu, dessen wunden
Heil und leben uns gebracht!
Ach, wie hart wirst du gebunden,
Und Verbrechern gleich gemacht!
Deiner bittern feine Tücke
Kennst du, und weichst nicht zurück;
Giebst mit edlem heldensinn
Dich in ihre bände hin.

2 Mehr als zwölf der Legionen,
Die, um deines Vaters thron,
In dem licht des Himmels wohnen,
Steh'n bereit, o Menschensohn,
Wenn du wink'st, dich zu befreien,
Und die feinde zu zerstreuen;
Dennoch rufst du zum Gericht
Gegen sie die Engel nicht.

3 Du bist selber reich an stärke,
Die auch hier sich nicht verlor;
Aber im erlösungswerke
Geht Geduld der Allmacht vor.
Wolltest du ein wort nur sprechen;
Deine banden würden brachen,
Und der feinde grosse zahl
Stürzte deiner Gottheit strahl.

4 Doch sie liegen schon, zur erden
Hingestürzt durchs wort: Ich bins;
Daß sie selber zeugen werden
Deines edlen heldensinns
Niemand nimmt von dir dein leben:
Du willst selbst es für uns geben,
Und, vom fluch uns zu befrey'n
Weder Schmach noch bände scheu'n.

5 Treur Heiland, unsertwillen
Schreckst du deine Hände dar;
Gottes rathschluß zu erfüllen
Schonest du der frechen schaar;
Wehr'st dem schwerdte deines Freundes,
Heilst die wunden deines feindes;
Nimmst die hande willig an,
Du, der böses nie gethan!

6 Soll ich einst den Ruhm erlangen,
Daß ich, deines Geistes voll,
In bekenner fesseln prangen,
Deinetwegen dulden soll:
Dann stärk' auch in meinem leiden
Mich dein geist, der geist der Freuden,
Daß ich meinem glauben treu,
Treu dir bis zm Tode sey.

Source: Das Gemeinschaftliche Gesangbuch: zum gottesdienstlichen Gebrauch der Lutherischen und Reformirten Gemeinden in Nord-America. (1st.. Aufl) #77

Author: J. J. Rambach, 1693-1735

Rambach, Johann Jakob, D.D., son of Hans Jakob Rambach, cabinet maker at Halle on the Saale, was born at Halle, Feb. 24, 1693. In 1706 he left school and entered his father's workshop, but, in the autumn of 1707, he dislocated his ankle. During his illness he turned again to his schoolbooks; the desire for learning reawoke; and on his recovery, early in 1708, he entered the Latin school of the Orphanage at Halle (Glaucha). On Oct. 27, 1712, he matriculated at the University of Halle as a student of medicine, but soon turned his attention to theology. He became specially interested in the study of the Old Testament under J. H. Michaelis. In May 1715 he became one of Michaelis's assistants in preparing his edition of the Hebrew Bible, for whi… Go to person page >

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