Schönster Immanuel, Herzog der frommen

Schönster Immanuel, Herzog der frommen

Author: Ahasverus Fritsch
Published in 10 hymnals

Representative Text

1 Schönster Immanuel, Herzog der frommen,
Du meiner seelen trost! Komm, komm nur bald,
Du hast mir, höchster Schatz, mein herz genommen,
So ganz vor liebe brennt und nach dir wallt.
Nichts kan auf erden
Mir leibers werden,
Als wenn ich meinen Jesusm stets behalt.

2 Dein nam' ist zucker-süß, Honig im munde holdselig,
Lieblich, frisch, wie kühler than,
Der fled und blumen netzt zur morgenstunde:
Mein Jesus ist es nur, dem ich vertrau.
Denn weicht vom herzen,
Was mir macht schmerzen,
Wenn ich im glauben ihn anbet und schau.

3 Ob mich das creutze gelich hier zeitlich plaget,
Wie es bey christen oft pflegt zu geschehn:
Wenn meine seele nur nach Jesus fraget,
So kan das herze schon auf rosen gehn.
Kein ungerwirter
Ist mir zu bitter,
Mit Jesu kan ichs frölich überstehn.

4 Wenn satans list und macht mich will verschlingen,
Wenn das gewissens-buch die sünden sagt;
Wenn auch mir ihrem heer mich will umringen
Die hölle; Wenn der tod herzen nagt:
Steh ich doch veste,
Jesus, der beste,
Ist, der sie alle durch sein blut verjagt.

5 Ob mich auch will die welt verfolgen, hassen,
Und bin dazu veracht't bey jederman,
Von meinen freunden auch gänzlich verlassen;
Nimt Jesus meiner sich doch herzlich an,
Und stärkt mich müden,
Spricht: sey zufrieden,
Ich bin dein bester Freund, der helfen kan.

6 Drum fahret immer hin, ihr eitelkeiten,
Du Jesus, du bist mein, und ich bin dein;
Ich will mich von der welt zu dir bereiten,
Du solst in meinem herz und munde seyn:
Mein ganzes leben
Sey dir ergeben,
Bis man mich einsten legt ins grab hinein.



Source: Erbauliche Lieder-Sammlung: zum gottestdienstlichen Gebrauch in den Vereinigten Evangelische-Lutherischen Gemeinen in Pennsylvanien und den benachbarten Staaten (Die Achte verm. ... Aufl.) #357

Author: Ahasverus Fritsch

Born: De­cem­ber 16, 1629, Mücheln, Sax­o­ny. Died: Au­gust 24, 1701, Ru­dol­stadt, Ger­ma­ny. With help from the fam­ily of a young no­ble he tu­tored, Fritsch re­ceived a good ed­u­ca­tion, earn­ing his law de­gree from the Un­i­ver­si­ty of Jena in 1661. He lat­er be­came chan­cel­lor of the un­i­ver­si­ty and pres­i­dent of the Con­sis­to­ry of Ru­dol­stadt. He wrote on num­er­ous sub­jects, in­clud­ing an­ti­qui­ties, law, and re­li­gion, and col­lect­ed hymns. Hymns-- "Liebster Im­man­u­el, Herzog der Frommen" "Dearest Im­man­u­el, Prince of the Lowly" Music-- WAS FRAG' ICH NACH DER WELT --www.cyberhymnal.org/bio  Go to person page >

Text Information

First Line: Schönster Immanuel, Herzog der frommen
Author: Ahasverus Fritsch
Language: German
Copyright: Public Domain

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