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Steh, armer mensch, besinne dich

Steh, armer mensch, besinne dich

Author: Johann Simon Buchka
Published in 3 hymnals

Representative Text

1 Sthe armer mensch, besinne dich,
Du eilst in dein verderben;
Mein herze bricht, du jammerst mich:
Ach, wilst du ewig sterben!
Hab ich dich nicht gezeugt?
Hab ich dich nicht desüagt:
Euch ich nicht deiner seelen ruh?
Ach! armer wurm, wo eilst du zu?

2 Du fliehst von dem, der nach dir ruft
Aus lieb entflammten herzen.
Du eilst, wahin? zur hölle-kluft;
Ach! solte michs nicht schmerzen?
O arme creatur!
Steh still, bedenke nur,
Ich hab dir selbst mein bild vertruat;
Und du wirt eine teufels-brat.

3 O jammer, ach! ich seh mein kind
In pful des abgrunds rennen,
Ich ruf, ich schrey; es ist so blind,
Und will mich nicht erkennen;
O armer mensch, steh still!
Denk, wer dich retten will;
Ich bins, der dich so brünstig liebt:
Ich bins, den deine noth betrübt.

4 Gedenke nicht: ich sey ein thier,
Das sich vom blute nähret.
Wie wohl, wie wohl ist dem bey mir
Der sich zu mir bekehret.
Komm nur, mein kind, komm her,
Ich bin kein lUow noch büar.
Ich, ich bin Gott, das höchste gut!
Was nutzt mit eine handvoll blut?

5 So wahr ich Gott und ewig hin,
Ich will nicht dien verderben;
O komm doch nur, verirrter sinn,
Du solst das leben erden.
Das Lamm hat dich befreyt;
Tauch nur das sündenkleid
In seine tiefe wunden ein,
So will ich dein erbarmer seyn.

6 Dies ist der treuen lehrer rath,
Dich von den höllen kerren,
Wenn dein herz buß und glauben hat,
Durch Christi blut zu retten.
Mein Geist kommt selbst zu dir,
Bringt reu und buß herfür,
Er schenkt dir selbst das glaubens-licht:
Nur halte still und fliehe nicht.

7 Sieh armer mensch, so treu bin ich,
Wer kan dic reiner lieben;
So komm denn her, komm, süsse mich:
Wie kanst du mich betrüben?
Flieh, flieh die flaschewelt,
Die dich gefesselt hält,
Flieh, armer, geh von Sodom aus,
Und komm in deines Vaters haus.

8 O könte so die erden-lust
Wie ich, dein herz vergnügen;
Ich gönnte dir en inter brust
In ewigkeit zu liegen.
Ich bin Gott ohne dich;
Dein elend jammert mich;
Denn was voritzt dein herz erfreut,
Verlāßt dich in der ewigkeit.

9 Was wird sodann den armen geist,
Und sein verlangen stillen?
Die träber, so er hier geneußt,
Wird ihn nicht ewig füllen.
Pracht, wollust, gut und geld
Vergeht, verraucht, zerfällt,
Drum kaomm zu mir, betrognes kind,
Weil ich und du nur ewig sind.

10 O glaube nicht, es sey ein joch,
In meinem schooß zu liegen:
O komm nur her, versuch es doch,
ich will dein herz vergnügen.
Wie sangte wirst du ruhn,
Wie wohl will ich dir thun,
Wenn du dir welt nur abschied gibst,
Und mich allein durch Christum liebst.

11 Drum auf, und eil aus Babylon,
Verlaß die sünden-pfüten:
Bist du zu schwach, hier ist mein Sohn,
Sein arm wird dich beschützen:
Hat er dich frey gemacht,
Und dich zu mir gebracht;
So wird dein herz recht frey und rein,
Und ich dein Gott und Vater seyn.

12 Wie groß ist doch die seligkeit,
So die gerechten schmecken?
Sie kan kein tod, kein schmerz noch leid,
Kein feind, kein teufel schrecken.
Ich bin ihr schutz und heil:
ich bin ihr lobn und theil,
Nun, armer mensch, komm liebe mich!
Dis alles, alles mart't auf dich.


Source: Erbauliche Lieder-Sammlung: zum gottestdienstlichen Gebrauch in den Vereinigten Evangelische-Lutherischen Gemeinen in Pennsylvanien und den benachbarten Staaten (Die Achte verm. ... Aufl.) #264

Author: Johann Simon Buchka

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Erbauliche Lieder-Sammlung #264

Wolga Gesangbuch . . . der deutschen evangelischen Kolonien an den Wolga ... #d644

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