Unser herrscher, unser koenig

Representative Text

1 Unser herrshcer, unser könig,
Unser aller höchstes gut,
Herrlich ist dein grosser name,
Weil er wunder-thaten thut;
Löblich, nah und auch von fernen,
Von der erd bis an die sternen.

2 Wenig sind zu diesen zeiten,
Welche dich von herzensgund
Lieben, suchen und begehren;
Aus der säugelingen mund
Has du deine macht ausbreiter.

3 Es ist leider1 zu bekagen,
Ja, wem bricht das herze nicht?
Wenn mann sieher so viel tausend
Fallen an dem hellen licht.
Ach wie sicher schläft der sünder,
Ist es nicht ein grosses wunder?

4 Unterdessen, Herr, mein herrscher,
Will ich treulich lieben dich:
Denn ich weiß, du treuer Vater,
Daß du herzlich liebest mich:
Zieh mich kräftig von der erden,
Daß mein herz mag himlisch werden.

5 Herr, dein nam ist hoch berühmer.
Und in aller welt bekant,
Wo die warmen sonnenstrahlen
Nur erleuchten eingi land,
Da ruft himmel, da ruft erde:
Hoch' gelobt: Jehova werde.

6 Herr, mein herrscher, a wie herrlich
ist dein name meiner seel!
drum ich auch für deinen augen
Singende mich dir befehl:
Gib daß deines kindes glieder
Sich du ganz ergeben wieder.

Source: Erbauliche Lieder-Sammlung: zum gottestdienstlichen Gebrauch in den Vereinigten Evangelische-Lutherischen Gemeinen in Pennsylvanien und den benachbarten Staaten (Die Achte verm. ... Aufl.) #529

Author: Joachim Neander

Neander, Joachim, was born at Bremen, in 1650, as the eldest child of the marriage of Johann Joachim Neander and Catharina Knipping, which took place on Sept. 18, 1649, the father being then master of the Third Form in the Paedagogium at Bremen. The family name was originally Neumann (Newman) or Niemann, but the grandfather of the poet had assumed the Greek form of the name, i.e. Neander. After passing through the Paedagogium he entered himself as a student at the Gymnasium illustre (Academic Gymnasium) of Bremen in Oct. 1666. German student life in the 17th century was anything but refined, and Neander seems to have been as riotous and as fond of questionable pleasures as most of his fellows. In July 1670, Theodore Under-Eyck came to Breme… Go to person page >

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First Line: Unser herrscher, unser koenig
Author: Joachim Neander
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The Cyber Hymnal #13562
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