1 "Weicht ihr Berge, fallt ihr Hügel!
Gottes Gnade weicht mir nicht;
und der Friede hat dies Siegel,
daß Gott seinen Bund nicht bricht"
Dieses macht mich unverzagt,
weil es mein Erbarmer sagt.
2 Das sind Worte für die Blöden,
die sind alles Glaubens werth;
das heißt an die Herzen reden;
das ist Trost, wie man begehrt.
Gottes Gnade weicht dir nicht,
weil es dein Erbarmer spricht.
3 Hier ist Kraft für alle Müden,
die so manches Elend beugt.
Man findt Gnade, man hat Frieden,
welcher Alles übersteigt.
Mein Erbarmer, sprich mir du
dies in allen Nöthen zu.
4 Wenn mich meine Sünden schmerzen,
und der Strafen lange Pein,
ach, so rede meinem Herzen
deinen Trost und Frieden ein.
daß du mir in Jesu Christ
ewig ein Erbarmer bist.
5 Gieb mit einen starken Glauben,
der dein Wort mit Freuden faßt;
so kann mir der Tod nicht tauben,
was du mir geschenket hast.
Auch die Hölle nimmt mir nicht,
was mein Heiland mir verspricht.
Hiller, Philipp Friedrich, son of Johann Jakob Hiller, pastor at Mühlhausen on the the Enz, Württemberg, was born at Mühlhausen, Jan. 6, 1699. He was educated at the clergy training schools at Denkendorf (under J. A. Bengel) and Maulbronn, and the University of Tübingen (M.A. 1720). His first clerical appointment was as assistant at Brettach, near Neckarsulm, 1724-27. He afterwards held similar posts at Hessigheim and elsewhere, and was also, from 1729-31, a private tutor at Nürnberg. He was then, on St. Bartholomew's Day, 1732, instituted as pastor of Neckargröningen, on the Neckar, near Marbach. In 1736 he became pastor of his native place, and in 1748 pastor at Steinheim, near Heidenheim. In his third year of residence at Steinheim… Go to person page >| First Line: | Weicht ihr Berge, fallt ihr Hügel, Gottes Gnade weicht mir nicht |
| Author: | Philipp Friedrich Hiller |
| Language: | German |
| Copyright: | Public Domain |
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