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Kommt, und lasst den Herrn euch lehren

Kommt, und lasst den Herrn euch lehren

Author: David Denicke
Published in 9 hymnals

Full Text

1 Kommt, und laßt den Herrn euch lehren,
kommt und lernet allzumal,
welche die sing, die gehören
inder rechten Christen Zahl:
die bekennen mit dem Mund,
glauben auch von Herzensgrund,
und bemühen sich daneben,
Guts zu thun, so lang sie leben.

2 Selig sind, die Demuth haben
und sind allzeit arm im Geist,
rühmen sich gar keiner Gaben,
daß Gott werd allein gepreist,
danken dem auch für und Für:
denn das Himmelreich ist ihr.
Gott wird dort zu Ehren setzen,
die sich selbst gering hier schätzen.

3 Selig sind, die Lede tragen,
da sich göttlich Trauern findt,
die beseufzen und beklagen
ihr und andrer Leute Sünd;
die des halben traurig gehn,
oft vor Gott mit Thränen stehn:
diese sollen noch auf Erden
und dann dort getröstet werden.

4 Selig sind die frommen Herzen,
da man Sanftmuth spüren kann,
welche Hohn und Trotz verschmerzen,
weichen gerne Jedermann;
die nicht suchen eigne Rach
und befehlen Gott die Sach:
diese will der Herr so schützen,
daß sie noch das land besitzen.

5 Selig sind, die sehnlich streben
nach Gerechtigkeit und Treu,
daß an ihrem Thun und Leben
kein Gewalt noch Unrecht sei;
die da lieben gleich und recht
sind aufrichtig, fromm und schlecht,
Geiz, Betrug und Unrecht hassen:
die wird Gott satt werden lassen.

6 Selig sind, die aus Erbarmen
sich annehmen fremder Noth,
sind mitleidig mit den Armen,
bittern treulich für sie Gott;
die behülflich sind mit Rath,
auch wo möglich mit der That,
werden wieder Hülf empfangen
und Barmherzigkeit erlangen.

7 Selig sind, die funden werden
reines Herzens jederzeit,
die in Werk, Wort und Geberden
liden Zucht und Heiligkeit;
diese, welchen nicht gefällt
die unreine Lust der Welt,
sondern sie mit Ernst vermeiden,
werden schauen Gott mit Freuden.

8 Selig sind, die Friede machen
und drauf sehn ohn Unterlaß,
daß man mög in allen Sachen
fliehen Haber, Streit und Haß;
die da stiften Fried und Ruh,
rathen allerseits dazu,
sich auch Friedens selbst befleißen,
werden Gottes Kinder heißen.

9 Selig sind, die müssen dulden
Schmach, Verfolgung, Angst und Pein,
da sie es doch nicht verschulden
und gerecht befunden sein;
ob des Kreuzes gleich ist viel,
setzet Gott doch Maaß und Ziel,
und hernach wird er's belohnen
ewig mit der Ehrenkronen.

10 Herr, regier zu allen Zeiten
meinen Wandel hier auf Erd,
daß ich solcher Seligkeiten
auch aus Gnaden fähig werd.
Gieb, daß ich mich acht gering,
meine Klag oft vor dich bring,
Sanftmuth auch an Feinden übe,
die Gerechtigkeit stets liebe.

11 Daß ich Armen helf und diene,
immer hab eine reines Herz,
die in Unfried stehn, versühne,
dir anhang in Freud und Schmerz.
Vater, hilf von deinem Thron,
daß ich glaub an deinem Sohn
und durch deines Geistes Stärke
mich befleiße guter Werke.



Source: Evang.-Lutherisches Gesangbuch #409

Author: David Denicke

Denicke, David, son of B. D. Denicke, Town Judge of Zittau, Saxony, was born at Zittau, January 31, 1603. After studying philosophy and law at the Universities of Wittenberg and Jena, he was for a time tutor of law at Königsberg, and, 1624-1628, travelled in Holland, England and France. In 1629 he became tutor to the sons of Duke Georg of Brunswick-Lüneburg, and under father and sons held various important offices, such as, 1639, the direction of the foundation of Bursfeld, and in 1642 a member of the Consistory at Hannover. He died at Hannover, April 1, 1680 (Koch, iii. 237; Bode, p. 58). His hymns, which for that time were in good taste, and are simple, useful, warm, and flowing, appeared in the various Hannoverian hymnbooks, 1646-1659,… Go to person page >

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First Line: Kommt, und lasst den Herrn euch lehren
Author: David Denicke
Language: German
Copyright: Public Domain

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Das Gemeinschaftliche Gesangbuch: zum gottesdienstlichen Gebrauch der Lutherischen und Reformirten Gemeinden in Nord-America. (1st.. Aufl) #230Page Scan
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