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Harry Plantinga

Mein Gott, weil ich in meinem Leben

Mein Gott, weil ich in meinem Leben

Author: Benjamin Schmolck
Published in 13 hymnals

Representative Text

1 Mein Gott! weil ich in meinem leben
dich stets vor Augen haben soll,
so wollst du mir ein Herze geben,
das deiner Furcht und Liebe voll;
denn beides muß beisammen gehn,
soll unser Christenthum bestehn.

2 Laß deine Furcht bei Thun und Denken
den Anfang aller Weisheit sein
und mich auf solche Wege lenken,
die alles Irrthums mich befrein;
denn wer dich fürchtet in der Thal,
der meidet auch der Thorheit Pfad.

3 Der Geist, den du mir hast gegeben,
ist ja ein Geist der Furcht des Herrn;
laß mich mach seinem Triebe leben,
daß ich dich herzlich fürchten lern;
doch muß die Furcht auch kindlich sein,
soll er in mir das Abba! schrein.

4 Gieb, daß ich stets zu Herzen nehme,
daß du allgegenwärtig bist,
und das zu thun, mich hüt und schäme,
was, Herr! vor dir ein Gräuel ist;
ja deine Furcht bewahre mich
vor allen Sünden wider dich.

5 Laß mich vor deinem Zorn erbeben,
und wirke wahre Buß in mir;
laß immerdar in Furcht mich leben,
daß ich die Gnade nicht verlier,
die meiner in der Missethat
mit Langmuth oft verschonet hat.

6 Erhalt in mir ein gut Gewissen,
das weder Welt noch Teufel scheut,
und wehre allen Hindernissen
und meines Fleisches Blödigkeit,
das keine Menschenfurcht mich schreck
und ein verzagtes Herz entdeck.

7 Hilf, daß ich immer also wandle,
das deine Furcht mein Leitstern sei,
daß ich auch nie im Finstern handle,
in bloßem Schein und Heuchelei;
du stehst ja in das Herz hinein,
nichts kann vor dir verborgen sein.

8 Ach, laß mich keine Trübsal scheuen;
durch Kreuz und Widerwärtigkeit
muß wahre Gottesfurcht gedeihen,
die krönet uns zu rechter Zeit;
drum gieb mir einen tapfern Sinn,
wenn ich in Furcht und Hoffnung bin.

9 Ach, gieb mir stets mit Furcht und Zittern
zu schaffen meine Seligkeit!
Laß nie mich deinen Geist erbittern
durch Eigensinn und Sicherheit,
und stelle mir die Hölle Für,
daß ich den Himmel nicht verlier.

10 In deiner Furcht laß mich auch sterben,
so fürcht ich weder Tod noch Grabe;
da werd ich die Verheißung erben,
die mir dein Wort aus Gnaden gab.
Die Gottesfurcht bringt Segen ein,
ihr Lohn wird eine Krone sein.



Source: Evang.-Lutherisches Gesangbuch #495

Author: Benjamin Schmolck

Schmolck, Benjamin, son of Martin Schmolck, or Schmolcke, Lutheran pastor at Brauchitschdorf (now Chrόstnik) near Liegnitz in Silesia (now Poland) was born at Brauchitschdorf, Dec. 21, 1672. He entered the Gymnasium at Lauban in 1688, and spent five years there. After his return home he preached for his father a sermon which so struck the patron of the living that he made Benjamin an allowance for three years to enable him to study theology. He matriculated, at Michaelmas, 1693, at the University of Leipzig, where he came under the influence of J. Olearius, J. B. Carpzov, and others, and throughout his life retained the character of their teaching, viz. a warm and living practical Christianity, but Churchly in tone and not Pietistic. In th… Go to person page >

Text Information

First Line: Mein Gott, weil ich in meinem Leben
Author: Benjamin Schmolck
Language: German
Copyright: Public Domain

Timeline

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Das Geistliche Saitenspiel #151

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Evang.-Lutherisches Gesangbuch #495

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Evangelisches Gesangbuch #166

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Evangelisches Gesangbuch #166

Gesangbuch der Evangelischen Gemeinschaft für öffentlichen und häuslichen Gottesdienst #d526

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Gesangbuch für Gemeinden des Evangelisch-Lutherischen Bekenntnisses #422

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Gesangbuch für Gemeinden des Evangelisch-Lutherischen Bekenntnisses (14th ed.) #422

Kirchenbuch der Ev.- Luth.-Christus Gemeinde, in New York #d539

Poetischer Himmelsweg, oder kleine, geistliche Lieder Sammlung ... 1. Aufl. #d137

Reformirtes Gesangbuch erste Auflage #d163

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