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Hymnal, Number:elg1872
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Siegesfürste, Ehrenkönig

Appears in 63 hymnals Lyrics: 1 Siegesfürste, Ehrenkönig höchst verklärte Majestät! alle Himmel sind zu wenig, du bist drüber hoch erhöht; sollt ich nicht zu Fuße fallen und mein Herz vor Freude wallen, wenn mein Glaubensaug betracht't deine Herrlichkeit und Macht? 2 Seh ich dich gen Himmel fahren, seh ich dich zur Rechten da; seh ich, wie der Engel Schaaren alle rufen: Gloria! Sollt ich nicht zu Fuße fallen und mein Herz vor Freude wallen, da der Himmel jubilirt, weil mein König triumphirt? 3 Weit und breit, du Himmelssonne, deine Klarheit sich ergeußt und mit neuem glanz und wonne alle Himmelsgeister speist; prächtig wirst du eingenommen, freudig heißt man dich willkommen: Schau, ich armes Kindlein hier schrei auch Hosianna dir. 4 Sollt ich deinen Kelch nicht trinken, da ich deine Glorie seh? Sollt mein Muth noch wollen sinken, da ich deine Macht versteh? Meinem König will ich trauen, nicht vor Welt und Teufel grauen, nur in Jesu Namen mich beugen hier und ewiglich. 5 Geist und Kraft nun überfließen; drum wirk in mir kräftiglich bis zum Schemel deiner Füßen alle Feinde legen sich. Aus Zion den Scepter sende weit und breit bis zum Weltende. mache dir auf Erden Bahn, alle Herzen unterthan. 6 Du kannst Alles aller Orten nun erfüll'n und nahe sein; meines armen Herzens Pforten steil ich offen, komm herein, Komm, du König aller Ehren, du mußt auch bei mir einkehren; ewig in mir leb und wohn, als in deinem Himmelsthron. 7 Deine Auffahrt dringt mir eben Gott und Himmel innig nah; lehr mich nur im Geiste leben, als vor deinen Augen da, fremd der Welt, der Zeit, den Sinnen, bei dir abgeschieden drinnen in das Himmelreich versetzt, da mich Jesus nur ergötzt. Topics: Himmelfährt Christi; Ascension of Christ
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Sieh, hier bin ich

Author: J. Neander, 1640-1680 Appears in 128 hymnals Lyrics: 1 Sieh, hier bin ich, Ehrenkönig, lege mich von deinen Thron; schwacht Thränen, kindlich Sehnen bring ich dir, du Menschensohn! Laß dich finden, laß dich finden von mir, der ich Asch und Thon. 2 Sieh doch auf mich! Herr, ich bitt dich; Lenke mich nach deinen Sinn. Dich alleine Ich nur meine, dein erkaufter Erb ich bin. Laß dich finden, laß dich finden; gib dich wir, und nimm mich hin. 3 Ich begehre nichts, o Herre! als nur deine frei Gnad, die du giebest den du liebest und der dich liebt in der That. Laß dich finden, laß dich finden: der hat Alles, wer dich hat. 4 Himmelssonne, Seelen-Wwonne! unbestecktes Gotteslamm! in der Höhle meine Seele suchet dich, o Bräutigam! Laß dich finden, laß dich finden, starker Held aus Davids Stamm! 5 Hör, wie kläglich, wie beweglich dir die treue Seele singt; wie demüthig und wehmmüthig deines Kindes Stimme klingt! Laß dich finden, laß dich finden; dann mein Herze zu der dringt. 6 Dieser Zeiten Eitelkeiten, Reichthum, Wollust, Ehr und Freud, sind nur Schmerzen meinem Herzen, welches sucht die Ewigkeit: Laß dich finden, laß dich finden, großer Gott, ich bin bereit! Topics: Allgemeine Lob- und Gebetlieder; General Praise and Prayer Songs; Gebetlieder; Prayer Songs
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So führst du doch recht selig, Herr, die Deinen

Author: Gottfr. Arnold, 1666-1714 Appears in 25 hymnals Lyrics: 1 So führst du doch recht selig, Herr, die Deinem; ja selig! und doch meistens wunderlich! Wie könntest du es böse mit uns meinen, da deine Treu nicht kann verleugnen sich? Die Wege sind oft krumm, und doch gerad, darauf du läßt die Kinder zu dir gehn; da pflegt es wunderseltsam auszusehn: doch triumphirt juletzt dein hoher Rath. 2 Dein Geist hängt nie an menschlichen Gesetzen, so die vernunst und gute Meinung stellt. Den Zweifelsknoten kann dein Schwert verletzen und lösen auf, nachdem es dir gefällt. Du reißest wohl die stärksten Band entzwei; was sich entgegensetzt, muß sinken hin; ein Wort bricht oft den allerhärtsten Sinn: dann geht dein Fuß auch durch Unwege frei. 3 Was unsre Klugheit will zusammenfügen, theilt dein Verstand in Oft und Westen aus; was Mancher unter Joch und Last will biegen, setzt deine Hand frei an der Sternen Haus. Die Welt zerrießt, und du verknüpfst in Kraft; sie bricht; du baust; sie baut; du reissest ein; ihr Glanz muß dir ein dunkler Schatten sein: dein Geist bei Todten Kraft und Leben schafft. 4 Will die vernunst was fromm und selig preisen, so hast du's schon aus deinem Buch gethan; wem aber Niemand will dies Zeugniß weisen, den führst du in der Still selbst himmelan. Den Tisch der Pharisäer läßt du stehn: und speisest mit den Sündern, sprichst sie frei. Wer weiß, ws öfters deine Absicht sei? Wer kann der tiefsten Weisheit Abgrund sehn? 5 Was Alles ist, gilt nichts in deinen Augen; Was nichts ist, hast du, großer Herr! recht lieb. Der Worte Pracht und Ruhm mag dir nicht taugen; du giebst die Kraft und Nachdruck durch den Trieb. Die besten Werke bringen dir kein Lob; sie sind versteckt, der Blinde geht vorbei; wer Augen hat, steht sie doch nicht so frei: die Sachen sind zu klar, der Sinn zu grob. 6 O Herrscher, sei von uns gebendeiet, der du uns tödtest und lebendig machst. Wenn uns dein Geist der Weisheit Schatz verleihet, so sehn wir erst, wie wohl du für uns machst. DieWeisheit spielt bei uns: wir spielen mit, bei uns zu wohnen ist dir lauter Lust; die reget sich in deiner Vaterbrust, und gängelt uns mit zarten kinderschritt. 7 Bald scheinst du hart und streng uns anzugreisen, bald fährest du mit uns ganz säuberlich. Geschicht's daß unser Sinn sucht auszuschweisen, so weist die Zucht uns wieder hin auf dich. Da gehn wir denn mit blöden Augen hin; du küssest uns, wir sagen Bessrung zu; drauf schenkt dein Geist dem Herzen wieder Ruh, und hält im Zaun den ausgeschweisten Sinn. 8 Du kennst, o Vater, wohl das schwache Wesen, die Ohnmacht und der Sinnen Unverstand; man kann uns fast an unsrer Stirn ablesen, wie es um schwache Kinder sei bewandt. Drum greifst du zu, und hältst und trägest sie, brauchst Vaterrecht und zeigest Muttertreu: wo Niemand meint, daß etwas deine sei, da hegst du selbst dein Schäfchen je und je. 9 Also gehst du nicht die gemeinen Wege; dein Fuß wird selten öffentlich gesehn, damit du siehst, was sich im Herzen rege, wenn du in Dunkelheit mit uns willst gehn. Das Widerspiel legt du vor Augen dar von dem, was du in deinem Sinne hast; wer meint, er hag den Vorsatz recht gefaßt, der wird am End ein Anders oft gewahr. 10 O Auge, das nicht trug noch Heucheln leidet, gieb mir der Klugheit scharfen Unterscheld, dadurch Natur und Gnade wird entscheidet, das eigne Licht von deiner Heiterkeit. Laß doch mein Herz dich niemals meistern nicht; brich ganz entzwei den Willen der sich liebt; erweckt die Lust, die sich nur dir ergiebt, und tadelt nie dein heimliches Gericht. 11 Will etwa die Vernunst dir widersprechen, und schüttelt ihren Kopf zu deinem Weg, so wollst du die Befestung niederbrechen, daß ihre Höh sich nur bei Zeiten leg. Kein fremdes Feuer sich in mir ennzünd, das ich vor dir in Thorheit bringen möcht, und dir wohl gar so zu gefallen dacht. O selig, der dein Licht ergreift und findt. 12 So ziehe mich denn recht nach deinem Willen, und trag und beg und führ dein armes Kind! Dein innres Zeugniß soll den Zweisel stillen; dein Geist die Furcht und Lüfte überwind. Du bist mein Alles, denn dein Sohn ist mein; dein Geist reg sich ganz kräftiglich in mir. Ich brenne nun nach dir in Liebsbegier. Wie oft erquickt mich deiner Klatheit Schein. 13 Drum muß die Vreatur mir immer dienen, Kein Engel schämt nun der Gemeinschaft sich: die Geister, die vor dir vollendet grünen, sind meine Brüder, und erwarten mich. Wie oft erquicket meinen Geist ein Herz, das dich und mich und alle Christen liebt! Ist's möglich, daß mich etwas noch betrübt? Komm, Freudenquell! weich ewig aller Schmerz! Topics: Lieder von Gottes Wesen; Songs of God's Essence
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So ruhest du, o meine Ruh

Author: Sal. Franck,1659-1725 Appears in 41 hymnals Lyrics: 1 So ruhest du, o meine Ruh, in deines Grabeshöhle, und erweckest durch deinen Tod meine todte Seele. 2 Man senkt dich ein nach vieler Pein, du, meines Lebens Leben! Dich hat jetzt ein Felsengrab, Fels des Heils, umgeben. 3 Ach, bist du kalt, mein Aufenthalt? Das macht die heiße Liebe, die dich in das kalte Grab durch ihr Feuer triebe. 4 O Lebensfürst, ich weiß, du wirst mich wider auferwecken; sollte denn mein gläubig Herz vor der Gruft erschrecken? 5 Sie wird mir sein ein Kämmerlein, da ich auf Rosen liege, weil ich nun durch deinen Tod Tod und Grab besiege. 6 Gar nichts verdirbt, der Leib nur stirbt, doch wird er auferstehen, und in ganz verklärter Zier aus dem Grabe gehen. 7 Indeß will ich, o Jesu, dich in meine Seele senken, und an deinen bittern Tod bis in Tod gedenken. Topics: Passionslieder; Passion Songs
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Vater aller Gnaden!

Appears in 1 hymnal Lyrics: 1 Vater aller Gnaden! der du hast geladen uns an diesen Ort, dein Wort anzuhören, uns den Weg zu lehren zu der Himmelspfort: zu uns richt dein Angesicht, das uns leucht vor unsern Füßen in den finsternissen. 2 Jesu, Trost der Sünder! steh, wie deine Kinder kläglich nach dir sehn; blich uns an in Gnaden, heil den Seelenschaden, weil wir sonst vergehn: Sinn und Herz neig himmelwärts, daß es einig bleib ergeben, ewig dir zu leben. 3 Geist des Hochgeliebten! Tröster der Betrübten! schönster Herzensgast! komm mit deinen Gaben inniglich zu laben, was du Theures hast. Gieb jetzund in dieser Stund, daß dein Diener uns mag lehren, was uns kann bekehren. Topics: Sonntagslieder; Sunday Songs
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Vater unser im Himmelreich

Author: M. Luther, 1483-1546 Appears in 61 hymnals Lyrics: 1 Vater unser im Himmelreich, der du uns alle heißest gleich Brüder sein und dich rusen an und willst das Beten von uns han, gieb, daß nicht bet allein der Mund, hilf, daß es geh von Herzensgrund. 2 Geheilget werd der Name dein, dein Wort bei uns hilf halten rein, daß auch wir leben heiliglich nach deinem Namen würdiglich. Behüt uns, Herr, vor falscher Lehr, Das arm verführte Volk bekehr. 3 Es komm dein Reich zu dieser Zeit und dort hernach in Ewigkeit: der heilge Geist uns wohne bei mit seinen Gaben mancherlei; des Satans Zorn und groß Gewalt zerbrich, für ihm dein Kirch erhalt. 4 Dein Will gescheh, Herr Gott, zugleich auf Erden wie im Himmelreich; gieb uns Geduld in Leidenszeit, gehorsam sein in Lieb und Leid, wehr und steu'r allem Fleisch und Blut, das wider deinen Willen thut. 5 Gieb uns heut unser täglich Brod und was man braucht zur Leibesnoth; b'hüt uns, Herr, für Unfried und Streit, für Seuchen und für theurer Zeit, daß wir im guten Frieden stehn, der Sorg und Geizes müßig gehn. 6 All unser Schuld vergieb uns, Herr, daß sie uns nicht betrüben mehr, wie wir auch unsern Schuldigern ihr Schuld und Fehl vergeben gern; Zu dienen mach uns all bereit in rechter Lieb und Einigkeit. 7 Führ uns, Herr, in Versuchung nicht, wenn uns der böse Geist anficht zur linken und zur rechten Hand hilf uns thun starken Widerstand, im Glauben fest und wohlgerüst't und durch des heilgen Geistes Trost. 8 Von allem Uebel uns erlös, es sind die Zeit und Tage bös; erlös uns von dem ewgen Tod, und tröst uns in der letzten Noth: bescher uns, Herr! ein seligs End; nimm unsre Seel in deine Händ. 9 Amen, das ist, es werde wahr. Stärk unsern Glauben immerdar, auf daß wir ja nicht zweifeln dran, was wir hiemit gebeten han, auf dein Wort in dem Namen dein, so sprechen wir das Amen sein. Topics: Allgemeine Lob- und Gebetlieder; General Praise and Prayer Songs; Gebetlieder; Prayer Songs
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Vom Himmel hoch, da komm ich her

Author: M. Luther, 1483-1546 Appears in 92 hymnals Lyrics: 1 Vom Himmel hoch da komm ich her, ich bring euch gute neue Mähr der guten Mähr bring ich so viel, davon ich singn und sagen will. 2 Euch ist ein Kindlein heut geborn, von einer Jungfrau auserkorn, ein Kindelein so zart und fein, das soll eu'r Freud und Wonne sein. 3 Es ist der Herr Christ, unser Gott, der will euch führn aus aller Noth, er will eu'r Heiland selber sein, von allen Sünden machen rein. 4 Er bringt euch alle Seligkeit, die Gott der Vater hat bereit, daß ihr mit uns im Himmelreich sollt leben, nun und ewiglich. 5 So merket nun das Zeichen recht, die Krippe, Windelein so schlecht, da findet ihr das Kind gelegt, das alle Welt erhält und trägt. 6 Des laßt uns alle frölich sein und mit den Hirten gehn hinein, zu sehn was uns Gott hat beschert, mit seinem leiben Sohn verehrt. 7 Merk auf, mein Herz, und sieh dort hin, was liegt dort in dem Krippelein? Wer ist das schöne Kindelein? Es ist das liebe Jesulein. 8 Sei du willkommen edler Gast, den Sünder nicht verschmähet hast, und kömmst ins Elend her zu mir; wie soll ich immer danken dir? 9 Ach Herr, du Schöpfer aller Ding, wie bist du worden so gering, daß du da liegst auf dürrem Gras, davon ein Rind und Esel aß. 10 Und wär die Welt vielmal so weit, von Edelstein und Gold bereit, so wär sie dir doch viel zu klein, zu sein ein enges Wiegelein. 11 Der Sammet und die Seiden dein das ist grob Heu und Windelein, darauf du König, groß und reich, herprangst, als wär's dein Himmelreich. 12 Das hat also gefallen dir, die Wahrheit anzuzeigen mir, wie aller Welt Macht, Ehr und Gut, vor dir nichts gilt, nichts hilft noch thut. 13 Ach mein herzliebes Jesulein, mach dir ein rein sanft Bettelein zu ruhn in mein's Herzens Schrein, daß ich nimmer vergesse dein. 14 Davon ich allzeit fröhlich sei, zu springen, singen immer frei das rechte Susaninne schon mit Herzenslust den süßen Ton. 15 Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron, der uns schenkt seinen eingen Sohn, deß freuet sich der Engel Schaar und singen uns solch neues Jahr. Topics: Weihnacht; Christmas
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Vom Himmel kam der Engel Schar

Author: M. Luther, 1483-1546 Appears in 55 hymnals Lyrics: 1 Vom Himmel kam der Engel Schaar, erschien den Hirten offenbar, sie sagten ihn'n: ein Kindlein zart, das liegt dort in der Krippen hart. 2 Zu Bethlehem in Davids Stadt; wie Micha das verkündet hat; es ist der Herre Jesus Christ, der euer aller Heiland ist. 3 Des sollt ihr billig frölich sein, daß Gott mit euch ist worden ein; er ist geborn eur Fleisch und Blut, eur Bruder ist das ewig Gut. 4 Was kann euch thun die Sünd und Tod, ihr habt mit euch den wahren Gott. Laßt zürnen Teufel und die Höll, Gotts Sohn ist worden eu'r Gesell. 5 Er will und kann euch lassen nicht, setzt ihr auf ihn eu'r Zuversicht, es mögen euch viel fechten an, dem sei Trotz, der's nicht lassen kann. 6 Zuletzt müßt ihr doch haben Recht, ihr seid nun worden Gotts Geschlecht, deß danket Gott in Ewigkeit, geduldig, fröhlich allezeit. Topics: Weihnacht; Christmas
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Wach auf, mein Herz: die Nacht ist hin

Author: Laurent. Laurenti, 1660-1722 Appears in 61 hymnals Lyrics: 1 Wach auf, mein Hera: die Nacht ist hin, eid Sonn ist aufgegangen! Ermuntre deinen Geist und Sinn, den Heiland zu empfangen, der heute aus des Todes Thür gebrochen aus em Grab herfür der ganzen Welt zur Wonne. 2 Steh aus dem Grab der Sünden auf und such ein neues Leben; vollführe deinen Glaubenslauf und laß deinHerz sich heben gen Himmel, da dein Jesus ist, und such was droben, als ein Christ, der geistlich auferstanden. 3 Vergiß nun was dahinten ist, und tracht nach dem, was droben, damit dein herz zu jeder Frist zu Jesu sei erhoben. Tritt unter dich die böse Welt und strebe nach dem Himmelszeit, wo Jesus ist zu finden. 4 Quällt dich ein schwerer Sorgenstein: dein Jesus wird ihn heben; es kann ein Christ bei Kreuzespein in Freud und Wonne leben. Wirf dein Anliegen auf den Herrn und sorge nicht: er ist nicht fern, weil er ist auferstanden. 5 Geh mit Maria Magdalen und Salome zum Grabe, die früh dahin aus Liebe gehn mit ihrer Salbungsgabe; so wirst du sehn, daß Jesus Christ vom Tod heut auferstanden ist und nicht im Grab zu finden. 6 Es hat der Löw aus Juda Stamm heut stegreich überwunden, und das erwürgte Gotteslamm hat, uns zum Heil, erfunden das Leben und Gerechtigkeit, weil er nach überwundnem Streit die Feinde Schau getragen. 7 Drum auf, mein Herz, fang an dem Streit, weil Kesus überwunden: er wird auch überwunden weit in dir, weil er gebunden der Feinde Macht, daß du aufstehst und in ein neues leben gehst und Gott im Glauben dienest. 8 Scheu weder Teufel Welt, noch Lob, noch gar der Hölle Rachen; denn Jesus lebt, es hat kein Noth; er ist noch bei den Schwachen und den Geringsten in der Welt als ein gekrönter Siegesheld; drum wirst du überwinden. 9 Ach, mein Herr Jesu, der du bist von Todten auferstanden, rett uns aus Satans Macht und List und aus des Todes Banden, daß wir zusammen insgemein zum neuen Leben gehen ein, daß du uns hast erworben. 10 Sei hochgelobt in dieser Zeit von allen Gotteskindern, und ewig in der Herrlichkeit von allen Ueberwindern, die überwunden durch dein Blut: Herr Jesu, gieb uns Kraft und Muth, daß wir auch überwinden. Topics: Ostern; Easter
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Wunderbarer Gnadenthron

Author: D. J. Olearius, 1611-1684 Appears in 8 hymnals Lyrics: 1 Wunderbarer Gnadenthron, Gottes und Marien Sohn, Gott und Mensch, ein kleines Kind, das man in der Krippe findt, großer Held von Ewigkeit, dessen Macht und Herrlichkeit rühmt die ganze Christenheit. 2 Du bist arm, und nachst zugleich uns an Leid und Seele reich; du wirst klein, du großer Gott, und machst Höll und Tod zu Spott. Aller Welt wird offenbar, ja auch deiner Feinde Schaar, daß du, Gott, bist wunderbar. 3 Laß mir deine Güt und Treu täglich werden immer neu. Gott, mein Gott, verlaß mich nicht, wenn mich deine Herrlichkeit, deine Wundergütigkeit schauen in der Ewigkeit. Topics: Weihnacht; Christmas

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